Am 4. Juli ist es so weit: Die Tour de France, das wichtigste Rennen und das ganz große Highlight der Saison, beginnt. 184 Fahrer, aufgeteilt auf 23 Teams, gehen am Samstag in Barcelona an den Start. Insgesamt 21 Etappen über 3.321 Kilometer und 54.450 Höhenmeter stehen auf dem Programm.

Wer gewinnt in diesem Jahr den “Grande Boucle”? Kann irgendjemand den Dominator Tadej Pogacar aufhalten? Oder holt sich der Slowene seinen fünften Tour-Sieg? Wir blicken zusammen mit Buchmacher Bet-at-home auf die Favoriten und Außenseiter der Tour de France 2026.

Für unseren Wett Tipp auf „Tadej Pogacar gewinnt die Tour de France 2026” bietet uns Bet-at-home eine attraktive Quote von 1,20.

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Favoriten und Außenseiter für die Tour de France 2026

Am 4. Juli geht die 113. Ausgabe der Tour de France zum ersten Mal seit 1971 mit einem Mannschaftszeitfahren los. Auch die zweite Etappe endet in Barcelona. Die dritte Etappe führt die Tour dann nach Frankreich. Sowohl die 19. als auch die 20. Etappe enden am legendären Bergort Alpe d’Huez. Nach gut drei Wochen und Etappen in den Pyrenäen, im Zentralmassiv, den Vogesen, im Jura und den Alpen erreichen die Radprofis am 26. Juli das Ziel in Paris.

Beim Markt “Wer gewinnt die Tour de France 2026?” hat Bet-at-home aktuell folgende Quoten im Angebot: 

Tadej Pogacar 1,20

Jonas Vingegaard 4,10

Paul Seixas 9,50 

Isaac Del Toro 17,0

Florian Lipowitz 20,0

Remco Evenepoel 20,0

Juan Ayuso 33,0

Pogacar

Titelverteidiger Tadej Pogacar ist der haushohe Favorit bei der Tour de France 2026. Die Bilanz des Slowenen in diesem Jahr ist beeindruckend. Nachdem er schon die beiden vergangenen Jahre dominiert hat, wirkt er 2026 noch stärker. Er gewann bei drei von vier Monumenten. Zudem entschied der 27-Jährige die Romandie-Rundfahrt und die Tour de Suisse. Vier Mal hat Tadej Pogacar bereits die Tour gewonnen (2020, 2021, 2024, 2025).

Die größte Stärke ist seine Vielseitigkeit. Egal ob lange Anstiege, explosive Sprints oder Zeitfahren. Pogacar verbindet eine außergewöhnliche Explosivität mit einem großen taktischen Instinkt sowie mit einer einzigartigen Stabilität auch über drei Wochen. Die einstige Schwäche an langen Anstiegen ist passé. Nur bei Paris-Roubaix musste er sich in diesem Jahr im Sprint Wout van Aert geschlagen geben. Sonst hat Pogacar jedes Eintagesrennen und jede 

Rundfahrt, bei der er 2026 an den Start gegangen ist, gewonnen.

Vingegaard

Für die Buchmacher ist Jonas Vingegaard auch bei der Tour de France 2026 der größte Herausforderer von Pogacar. Der Däne war schon in den vergangenen Jahren der einzige Profi, der es wirklich mit dem Slowenen aufnehmen konnte. Der 29-Jährige hat die Rundfahrt in Frankreich schon 2022 und 2023 gewonnen. Dabei profitierte er aber von einem Einbruch und einer Verletzung des Slowenen. Im Mai dieses Jahres konnte Vingegaard souverän den Giro d’Italia gewinnen. 

Als erster Fahrer seiner Generation hat er den Giro d’Italia, die Tour de France und die Vuelta a Espana für sich entschieden. Seit Juli 2022 landete er bei acht aufeinanderfolgenden Grand Tours unter den ersten beiden Plätzen. Ein direktes Duell mit Pogacar gab es 2026 allerdings noch nicht. Der dänische Profi ist das Gegenstück zu Pogacar: Er wartet meistens auf den richtigen Moment für den Angriff. Die Doppelbelastung Giro und Tour ist allerdings heftig. Hinzu kommt ein weiteres Handicap: Mit van Aert fällt einer seiner wichtigsten Helfer aus. 

Seixas

In dieser Saison taucht mit Paul Seixas auf einmal ein neuer Konkurrent für den “Dominator” auf. Der Franzose gilt als „Jahrhunderttalent“. Der 19-Jährige wird als jüngster Debütant seit 1937 in die Tour-Geschichte eingehen. Die Franzosen hoffen auf den ersten Tour-Sieg seit Bernhard Hinault im Jahr 1985. Der Debütant ist stark im Kampf gegen die Uhr und auch im Hochgebirge nur schwer abzuhängen.

Seixas gewann 2026 die Baskenland-Rundfahrt und den Flèche Wallonne. Bei den Klassikern traf der 19-Jährige zweimal auf Pogacar, zweimal war er der Beste vom Rest. Beim Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich konnte er bis zum letzten Anstieg mit Pogacar mithalten. Unklar ist nur, wie gut er den Sturz bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes verkraftet hat?

Lipowitz

Bei der Tour de France 2026 gehen auch zwölf deutsche Profis an den Start. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei natürlich Florian Lipowitz, der im Vorjahr gleich bei seinem Debüt das Weiße Trikot und den dritten Rang in der Gesamtwertung holen konnte. Die Lücke zu Pogacar war mit 11 Minuten Rückstand allerdings recht groß gewesen. Lipowitz wechselte erst 2020 vom Biathlon-Sport zum Radsport. Beim Team Red Bull-Bora-Hansgrohe hat er sich in kurzer Zeit prächtig entwickelt. 

Abgesehen von der Algarve-Rundfahrt stand Florian Lipowitz 2026 bei jedem Rennen auf dem Podium (Platz 2 bei der Baskenland-Rundfahrt und der Tour de Romandie, Platz 3 bei der Katalonien-Rundfahrt). Mitte Juni hat der 25-Jährige zudem mit dem Gesamtsieg bei der Tour of Slovenia den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. In diesem Jahr stellt sich die Frage, wie gut Lipowitz mit Remco Evenepoel, dem neuen Star bei Red Bull-Bora-Hansgrohe klarkommt. 

Evenepoel

Mit vier Siegen in Folge startete Remco Evenepoel hervorragend in die neue Saison. Hinzu kamen der Erfolg beim Amstel Gold Race sowie jeweils das Podium bei der Flandern-Rundfahrt und bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Doch der Belgier hat immer wieder Probleme an den Anstiegen, wo er die Konkurrenz häufig ziehen lassen muss. Dafür ist er im Kampf gegen die Uhr herausragend. Der 26-Jährige dürfte sehr frisch in die Tour de France gehen, da er seit Mai kein Rennen mehr gefahren ist.

Tour de France 2026: Wett Tipps und Prognosen

Für unsere Tour de France 2026 Prognosen haben wir verschiedene Wett Tipps analysiert, die auf den aktuellen Daten und Formkurven basieren.

  • Tadej Pogacar gewinnt die Tour de France 2026 (Quote 1,20 bei Bet-at-home): Der Slowene fährt in diesem Jahr erneut in einer eigenen Liga. Pogacar ist der erste Fahrer, der in einer Saison alle Radsport-Monumente auf dem Podium beendete. Bei der Tour de Suisse deklassierte er mit einer unglaublichen Leistung direkt nach einer Trainingsphase die Konkurrenz und hatte nach fünf Etappen 6:32 Minuten Vorsprung. In der Schweiz hatte Pogacar sogar ein Zeitfahren auf einer Strecke für sich entschieden, die ihm eigentlich gar nicht wirklich liegt. Bei der Tour de France könnte ein Start/Ziel-Sieg drin sein, da ihm das Teamzeitfahren und die beiden Etappen danach gut liegen. 
  • Paul Seixas gewinnt die Nachwuchswertung (Quote 2,20 bei Bet-at-home): In der Nachwuchswertung führt in diesem Jahr kein Weg an Paul Seixas vorbei. Der 19-Jährige ist das neue „Jahrhunderttalent“. Die Erfolgsbilanz in dieser Saison liest sich toll: Gesamtsieg bei der Baskenland-Rundfahrt, Triumph bei La Flèche Wallonne und zweite Plätze hinter Tadej Pogacar bei Strade Bianche und Liège-Bastogne-Liège. Mit seiner großen Bandbreite – im Zeitfahren, im Hochgebirge und auf verschiedenen Bergankünften – könnte es bei der Tour de France sogar fürs Podium reichen. 
  • Remco Evenepoel kommt in die Top 10 (Quote 1,63 bei Bet-at-home): Der Belgier konzentriert sich in diesem Jahr voll und ganz auf die Tour de France. Die komplette Vorbereitung ist auf dieses Rennen ausgerichtet. Der Zeitfahrspezialist und Olympiasieger gilt als vielseitiger Fahrer. Vor allem die ersten Abschnitte der Tour müssten Evenepoel liegen. In der dritten Woche könnte sich aber sein Teamkollege Florian Lipowitz zur Nummer Eins im Team Red Bull-Bora-Hansgrohe hocharbeiten. So wird es für das Podium oder die Top 5 wohl nicht reichen. Ein Platz unter den Top 10 der Gesamtwertung sollte aber auf jeden Fall drin sein.
  • H2H: Florian Lipowitz landet in der Gesamtwertung vor Juan Ayuso (Quote 1,40 bei Bet-at-home): Last but not least werfen wir noch einen Blick auf den im Rennsport sehr beliebten Head-2-Head Markt. Und dabei kümmern wir uns um unseren deutschen Topfahrer. Mit seiner guten Form ist Florian Lipowitz wieder ein Kandidat fürs Podium. Durch den Sieg bei der Slowenien-Rundfahrt hat der Vorjahresdritte der Tour de France rechtzeitig nochmal Selbstvertrauen getankt. Der 25-Jährige beeindruckt schon seit Jahren mit einer unglaublichen Konstanz in den Bergen im Speziellen und bei Rundfahrten im Allgemeinen. Vor allem an den langen Anstiegen ist der gleichmäßige Fahrstil ein großer Vorteil. Durch den eigenen Rhythmus kann er viel Zeit gutmachen oder den Schaden begrenzen. Auch Juan Ayuso zählt zu den Tour de France 2026 Favoriten. Der Vorbereitung des Spaniers war aber nicht optimal. Ayuso stürzte zu Beginn der Saison und ist seitdem irgendwie nicht mehr richtig in Tritt gekommen. Bet-at-home sieht ihn aktuell auf Platz 7 in der Gesamtwertung und im H2H hinter Lipowitz.


Grundsätzlich bleibt die Frage: Wer soll Pogacar schlagen, wenn alles normal läuft? Nur ein Sturz oder eine Erkrankung können den Slowenen stoppen. Vor allem da der größte Konkurrent Jonas Vingegaard den Giro d’Italia noch in den Beinen haben wird. Unsere Antwort lautet: Pogacar holt sich 2026 seinen fünften Tour-de-France-Titel! 

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