Im zweiten Gruppenspiel der FIFA Weltmeisterschaft 2026 trifft die deutsche Nationalmannschaft auf die Elfenbeinküste. Nach dem vermeintlich leichten Auftakt gegen den großen Exoten Curacao dürfte das Duell gegen die Elefanten aus Afrika die erste Standortbestimmung für die DFB-Elf werden.
Buchmacher Betano sieht die Truppe von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit einer Siegquote von 1,57 aktuell in dieser Partie aber trotzdem deutlich vorne (Remis 4,25, Sieg Elfenbeinküste 5,60). Doch die Westafrikaner zählen zu den besten Mannschaften ihres Kontinents. Wie gefährlich sind die Elefanten wirklich?
Werden die Männer von Coach Emerse Faé von vielen Fans und Experten unterschätzt? Können die Ivorer bei dieser Endrunde sogar für eine große Überraschung sorgen? Wir analysieren die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste und blicken zusammen mit Buchmacher Betano auf die Chancen der FIF-Auswahl.
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Deutschlands Gruppengegner bei der WM 2026: Wie gefährlich ist die Elfenbeinküste?
Aktuell findet man die Elfenbeinküste auf Platz 33 der Weltrangliste. Fünf Nationen des afrikanischen Verbandes sind zur Zeit im FIFA-Ranking noch besser positioniert. Die Ivorer hatten 2006, 2010 und 2014 an ihren drei ersten WM-Endrunden teilgenommen, waren aber jeweils in der Gruppenphase ausgeschieden. Die letzten beiden Weltmeisterschaften fanden ohne die Westafrikaner statt. Schaffen es die Elefanten nun erstmals in die K.o.-Phase?
Hoffnung macht die Ära von Trainer Emerse Faé, der die Mannschaft Ende Januar 2024 während des Afrika-Cups zunächst interimistisch übernommen und wenige Tage später mit einem 2:1 im Finale gegen Nigeria zum Heimtitel geführt hatte. Und auch in der Qualifikation für die WM 2026 konnte das Team in Orange überzeugen. Die Elfenbeinküste gewann die afrikanische Qualifikationsgruppe F.
Vor allem die Bilanz mit acht Siegen, zwei Remis und 25:0 Toren in zehn Partien war überzeugend. Mit Amad Diallo (Manchester United) und Leipzigs Yan Diomande hat Coach Faé eine überragende Flügelzange, die viele andere Probleme wettmachen kann. Zudem bringen die Elefanten eine starke Innenverteidigung mit den Ex-Bundesliga-Profis Kossounou und Ndicka auf den Platz.
Doch bei der jüngsten Afrikameisterschaft scheiterte der Titelverteidiger im Viertelfinale an Ägypten. Bei dem Turnier war deutlich geworden, dass das Sturmzentrum die Achillesferse der FIF-Auswahl ist. Der an OGC Nizza ausgeliehene Frankfurter Elye Wahi spielt fortan für die Ivorer. Auch Ange-Yoan Bonny (Inter Mailand) wurde eingebürgert. Die Elfenbeinküste siegte bei der Generalprobe im letzten Testspiel vor dem WM-Start mit 2:1 in Frankreich.
Dabei sprachen die Torschüsse (7:15) und der Ballbesitz (40%) gegen die Ivorer. Die Elefanten konnten allerdings ihr körperliches Spiel durchziehen, machten die Räume eng und liefen früh an. Die beiden vorigen Testspiele gegen Südkorea (4:0) und Schottland (1:0) wurden auch gewonnen. So reist die Mannschaft mit einer guten Form und viel Selbstbewusstsein zum Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.
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Schaut man bei Betano auf die Quoten beim Markt “Wer wird Sieger der Gruppe E?” sehen die Quoten wie folgt aus:
Deutschland 1,35
Ecuador 4,90
Elfenbeinküste 6,60
Curacao 600,0
Obwohl die Elefanten hier nur auf Rang drei landen, geht der Buchmacher fest vom Weiterkommen der Ivorer aus. Denn acht der 12 besten Gruppendritten ziehen auch ins Sechzehntelfinale ein. So gibt es bei Betano für die Wette „Qualifiziert sich die Elfenbeinküste für die K.o.-Runde“ bei der Option „Ja“ nur eine Quote von 1,19.
Beim Rennen um den WM-Titel landen die Westafrikaner aber mit einer Quote von 300,0 doch recht weit hinten. Trotzdem darf man die Elfenbeinküste nicht unterschätzen. Für Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gehören die Elefanten zu den besten Mannschaften Afrikas. Tatsächlich sind nur wenige afrikanische Teams qualitativ besser besetzt.
So muss auch die deutsche Mann gewarnt sein und muss vor allem kämpferisch dagegen halten. Die K.o.-Runde sollte dank des Modus für die Ivorer auf jeden Fall drin sein. Doch dann warten schwere Gegner wie Mexiko oder England. So hat die Elfenbeinküste am Ende für uns nicht das Zeug zum Überraschungsteam.
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