Den Start in die 142. Kieler Woche hatten sich die Verantwortlichen wohl anders vorgestellt.

Aufgrund einer Flaute mussten alle Wettbewerbe, die für den Samstag angesetzt waren, auf den Sonntag verschoben werden. Betroffen davon waren die Klassen 2.4mR, 420er, 470er und OK-Jolle.

Zwar wurden diese pünktlich um 12.45 Uhr zu Wasser gelassen, doch die Windbedingungen auf der Kieler Förde ließen keinen fairen Start zu. Nachdem der Start, der ursprünglich auf 14.00 Uhr angesetzt war, zunächst um eine Stunde verschoben wurde, entschied die Wettfahrtleitung um 15.00 Uhr, dass an diesem Tag keine weiteren Versuche mehr gestartet werden.

Für den kommenden Sonntag bleibt die Ansetzung für die Wettbewerbe auf 11.00 Uhr. Falls sich gute Windbedingungen durchsetzen, werden zusätzlich zu den geplanten Wettfahrten weitere Rennen nachgeholt.

Hoffnung am Vormittag wird nicht erfüllt

Bei SPORT1 hatte sich Diplom-Meterologe Meeno Schrader am Vormittag noch zuversichtlich gezeigt, dass Wettbewerbe möglich sein würden. „Es baut sich heute im Laufe des späten Vormittags noch auf. Das sind dann wunderbare Bedingungen, wenn der Wind die acht Koten überschreitet und in den Bereich von zehn Knoten kommt.“ Allerdings wollte sich Schrader auch hier schon nicht festlegen. „Das kann heute Nachmittag noch passieren“, ließ er offen.

Bereits die traditionelle Aalregatta musste dem fehlenden Wind Rechnung tragen. Der Start konnte nicht wie üblich in der Innenförde ausgetragen werden.

Der Start der 470er fiel gleich am Eröffnungstags der Kieler Woche ins Wasser. Schuld daran waren die schwachen Windverhältnisse, die kein Rennen zuließen.

Der Start der 470er fiel gleich am Eröffnungstags der Kieler Woche ins Wasser. Schuld daran waren die schwachen Windverhältnisse, die kein Rennen zuließen.

Die Seebahn-Verantwortlichen Eckart Reinke und Ralf Paulse verlegten die Startlinie daher kurzerhand. Im Flottillenverband ging es auf die freie Ostsee, um dort ein verkürztes Rennen nach Eckernförde durchzuführen.