Einen Tag nach seinem bemerkenswerten Comeback-Sieg hat Radprofi Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick-Step) den nächsten Erfolg bei der Spanien-Rundfahrt knapp verpasst. (NEWS: Alles zum Radsport)
Der Niederländer musste sich im Zielsprint der 5. Vuelta-Etappe nur dem Belgier Jasper Philipsen geschlagen geben.
Das Rote Trikot des Gesamtführenden übernahm der Franzose Kenny Elissonde (Trek-Segafredo), Favorit Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) lauert mit fünf Sekunden Rückstand.
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Beide profitierten auf der 184 km langen Etappe von Tarancon nach Albacete von einem Massensturz im Hauptfeld.
Auch der bisherige Spitzenreiter Rein Taaramäe (Intermarche-Wanty-Golbert) kam dabei zu Fall, Elissonde und Roglic schlüpften dagegen durch.
Vuelta: Jakobsen beeindruckt – Taaramäe stürzt erneut
Taaramäe bleibt damit vom Pech verfolgt: Schon am Dienstag war er gestürzt, allerdings so kurz vor dem Ziel, dass er im Klassement keine Zeit verlor. (SERVICE: der Radsport-Kalender)
Jakobsen hatte am Dienstag die vierte Etappe gewonnen und damit seinen ersten Sieg nach langer Leidenszeit gefeiert: Nur gut ein Jahr zuvor war er bei der Polen-Rundfahrt schwer gestürzt und hatte lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten.
Am Mittwoch war er auf den letzten Metern gegen Philipsen (Alpecin-Fenix) chancenlos, behielt aber das Grüne Trikot des besten Sprinters. Für Philipsen war es bereits der zweite Tagessieg bei der diesjährigen Vuelta.
Peter Sagans Ellbogen-Attacke ist harmlos im Vergleich zu dem, was sich andere Radprofis schon leisteten. Auch Fans benehmen sich daneben. Die größten Eklats.
Die sechste Etappe führt am Donnerstag über 159 km von Requena nach Alto de la Montana de Cullera.
Die Vuelta endet am 5. September mit einem Einzelzeitfahren in Santiago de Compostela.