Heftiger Sturz im Tour-Finale
Er ist und bleibt der König des Radsports
Die Schlussetappe der Tour de France wird im Zielsprint entschieden. Zwei Fahrer gehen im Finale hart zu Boden.
Als Mathieu van der Poel rund 400 Meter vor dem Ziel der 21. Etappe der Tour de France seine entscheidende Attacke setzte, entbrannte hinter dem Niederländer der Sprint um die restlichen Top-Platzierungen – mit einem bitteren Ende für zwei Fahrer.
Im Feld der Verfolger verhakten sich Pavel Bittner (Picnic-PostNL) und Per Strand Hagenes (Visma-Lease a Bike) und gingen gemeinsam zu Boden.
Nach einem kurzen Moment konnte Hagenes seine Fahrt fortsetzen, Bittner hingegen trug sein Rad auf seiner Schulter ins Ziel. Währenddessen jubelte van der Poel vorne über einen hauchdünnen Etappensieg auf der Champs-Élysées.
Tour de France: Sturzopfer fallen zurück
Bittner wurde in der Wertung schließlich als 58. gelistet, Hagenes rettete sich immerhin noch auf Rang 40.
Auswirkungen auf das Gesamtklassement hatte der Sturz allerdings nicht. Die Zeiten waren bereits 41 Kilometer vor dem Ziel neutralisiert worden, zudem lagen beide Fahrer ohnehin mehr als fünf Stunden hinter Toursieger Tadej Pogacar zurück.
Das Podium der Schlussetappe komplettierten Jasper Philipsen (Alpecin-PremierTech) auf Platz zwei und Mads Pedersen (Lidl-Trek) auf Rang drei.
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