Alle Athleten träumen davon, doch nur ein kleiner Prozentanteil gelingt es: eine Medaille bei den Olympischen Spielen gewinnen. Damit eingehend ist immer eine Siegerehrung, bei welcher den Sportlern ihre jeweilige Medaille überreicht wird.
Dann kommt es häufig zur gleichen Aktion: Die Athleten beißen auf ihre Medaille. Doch warum machen sie das überhaupt. Anders als vielleicht viele denken, besteht eine olympische Goldmedaille nicht komplett aus dem wertvollen Material, sondern überwiegend aus Silber.
Olympia-Tradition stammt von Händlern ab
Eine Goldmedaille hat einen Silber-Anteil von 494 Gramm und nur sechs Gramm Gold. Die Tradition mit dem Beißen stammt von Händlern, die auf Goldmünzen bissen, um sicherzugehen, dass es sich nicht um eine Fälschung handelte.
Historisch wurde Gold mit anderen, härteren Materialien kombiniert, damit der weiche Rohstoff härter wird. Wenn beim Beißen Abdrücke in den Münzen blieben, wusste man, dass es sich um eine Fälschung handelte.
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Heutzutage ist das Beißen eine Show, aber es wurde zu einer olympischen Tradition. Häufig fordern allerdings Fotografen oder andere Medienschaffende die Sportler dazu auf, um ein gutes Bild machen zu können.