Florian Wellbrock ist im starken deutschen Schwimm-Team bislang die große Enttäuschung.

Der 26-Jährige verpasste in seinen beiden Wettkämpfen über 800 und 1500 Meter jeweils krachend den Endlauf. Vor allem auf der längsten Distanz im Beckenschwimmen hinkte er im Vorlauf seinen Erwartungen hinterher und schlug lediglich als 14. an.

Während der sechsmalige Weltmeister wortlos entschwand, zeigte sich Bundetrainer Berndt Berkhahn fassungslos. „Das passt alles nicht zusammen, das kriege ich nicht zusammen“, sagte Berkhahn im ZDF.

Doch nicht nur bei Wellbrock selbst, auch bei seinen Eltern ist der Frust groß – und das hat natürlich mit den Leistungen ihres Sprösslings zu tun.

Wie der Weserkurier erfuhr, kauften sich Anja und Bernd Wellbrock jeweils zwei Tickets für beide Final-Abende, an denen sie ihren Sohn vermuteten. Kostenpunkt: insgesamt 2200 Euro!

Sie sahen spannende Wettkämpfe, ihr Sohn war allerdings nicht dabei.

Die letzte Chance, ihren Sohn doch noch bei einem Finale zu sehen, bieten sich den Wellbrocks am 9. August beim Freiwasserschwimmen über 10 Kilometer. Das Gute: Eine Qualifikation wird es nicht geben.