Die Nerven haben Wasserspringer Moritz Wesemann in seinem ersten olympischen Finale einen Streich gespielt: Der Europameister begann stark, landete nach mehreren Patzern aber auf dem zwölften und letzten Platz. Der 22-Jährige aus Halle/Saale kam im Endkampf vom 3-m-Brett nur auf 363,65 Punkte. Gegenüber dem Halbfinale verschlechterte Wesemann sich um 70 Zähler.
Chinas Dominanz im Wasserspringen
Gold ging wieder an China: Xie Siyi sicherte der dominierenden Wassersprungnation im sechsten Endkampf im Wassersportzentrum am Stade de France den sechsten Olympiasieg – vor seinem Landsmann Wang Zongyuan. Der Berliner Lars Rüdiger war bereits in der Qualifikation nach einem verpatzten zweiten Sprung als 25. ausgeschieden.
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Nach zwei starken Sprüngen zum Auftakt lag Wesemann auf Rang sechs, ehe er beim Dreieinhalb-Auerbach und beim Dreieinhalb-Salto rückwärts patzte. Den fünften Sprung musste er abbrechen und neu beginnen.
Bei den Frauen erreichte Saskia Oettinghaus das 3-m-Finale am Freitag (15.00 Uhr). Die 26-Jährige aus Dresden sprang im Halbfinale am Donnerstagvormittag auf 286,75 Punkte und Rang neun. Die Rostockerin Jette Müller war bereits im Vorkampf gescheitert. Bislang stehen Platz sechs für die Tokio-Dritte Lena Hentschel und Müller im Synchronspringen vom 3-m-Brett sowie Rang sieben für Timo Barthel und Jaden Eikermann vom Turm als beste Resultate für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) im Wassersportzentrum am Stade de France zu Buche.