Unterstützung von ganz prominenter Stelle: Toni Kroos hat sich für Tennis-Star Alexander Zverev als deutschen Fahnenträger bei den Olympischen Spielen in Paris ins Zeug gelegt. „Macht unseren Olympiasieger Alexander Zverev zum Fahnenträger!!!!“, schrieb der ehemalige Ausnahme-Fußballer, unlängst noch bei der EM mit Deutschland im Viertelfinale (1:2 nach Verlängerung) am späteren Turniersieger Spanien gescheitert, bei X und verlinkte die Internetseite des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), wo noch bis zum Sonntag öffentlich abgestimmt werden kann.
Auch in seiner Instagram-Story machte sich Kroos für Zverev stark, erklärte dabei in einem Video indes auch, es gebe „viele tolle Optionen“ und man könne sich „eigentlich auch nicht falsch entscheiden“.
Gleichwohl schlug sich der 34 Jahre alte frühere Mittelfeld-Regisseur von Real Madrid auf die Seite des deutschen Tennis-Stars: „Aber meine Wahl fiel auf Alexander Zverev, weil er einfach unser bester deutscher Tennisspieler ist und uns auf der Tour immer top vertritt und uns als Land schon bei Olympia wahnsinnig gut vertreten hat.“
Finden Kroos‘ Worte zu Zverev Gehör?
Kroos‘ Aufruf dürfte durchaus auf Gehör fallen: Der mehrmalige Champions-League-Gewinner zählt bei Instagram 48,6 Millionen Follower – bei X sind es 12,6 Millionen Menschen, die Kroos folgen.
Bei den Männern stehen für die Wahl zum Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris am 26. Juli neben Zverev noch der Basketball-Weltmeister und NBA-Star Dennis Schröder sowie der Sportschütze Christian Reitz zur Auswahl. Bei den Frauen zählen Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl, Fußballerin Alexandra Popp und Judokämpferin Anna-Maria Wagner zu den Kandidatinnen.
Beim ATP-Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg hatte Zverev kürzlich unterstrichen, welchen Stellenwert es hätte, die deutsche Fahne tragen zu dürfen: „Die Olympischen Spiele sind das größte Sportereignis, das wir auf der Welt haben.“
Der Goldmedaillen-Gewinner der Spiele von Tokio fügte an: „Eine ganze Nation und die deutsche Mannschaft anzuführen, ist die größte Ehre, die ein Sportler haben kann.“