Der deutsche Skeletoni Axel Jungk gehört offenbar zu den ersten Coronafällen bei den Olympischen Spielen in Peking.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass zusätzliche sechs Athleten aus Deutschland nach ihrer Einreise positiv getestet wurden. Erster Fall in der deutschen Delegation war der Eiskunstläufer Nolan Seegert.

Wie die Bild berichtet, befindet sich auch Jungk nun in Isolation. Der 30-Jährige ist Zweiter des Gesamtweltcups und gehört zu den Medaillen-Hoffnungen im Skeleton. Schon jetzt hat er dem Bericht zufolge eine Achterbahnfahrt der Gefühle hinter sich.

Chinesische Tests als Erklärung?

Denn vor rund zwei Wochen hatte sich Jungk mit Corona infiziert, war in Deutschland aber rechtzeitig wieder negativ, bevor er abreiste. Dann der Schock, in China wurde er zunächst positiv getestet, konnte dann aber auch zwei negative Tests vorlegen. Nun wird offenbar sein CT-Wert festgestellt, der darüber entscheidet, ob Jungk ins Olympische Dorf einziehen kann – oder aber unter beträchtlichen Einschränkungen auf seinen Olympia-Start hinarbeiten muss.

Wie es zu dem positiven Befund bei der Ankunft kam, ist unklar. In China wird ein anderer CT-Maßstab angelegt als in Deutschland.

Bei den Spielen wird ein Wert von 35 angenommen, in Deutschland 30. Je höher der Wert, desto niedriger die Infektiosität. Soll heißen: In China haben die Tests eine höhere Sensitivität.

Der Skeleton-Wettbewerb der Männer beginnt am 10. Februar.

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