WWE-Spektakel endet mit Paukenschlag!
Der mexikanische WWE-Star Penta schwingt sich zum "Mr. Money in the Bank" auf - und festigt damit seinen Status als aufstrebende Kraft der Wrestling-Liga.
Die Wrestling-Liga WWE hat einen neuen „Mr. Money in the Bank“ – und damit endgültig einen neuen Shootingstar an der Schwelle zu einem der ganz großen Titel.
Der Mexikaner Penta hat beim Großevent Money in the Bank 2026 das gleichnamige Leitermatch der Männer gewonnen. Mit einem Sieg über die früheren WWE-Champions CM Punk und Kevin Owens sowie die aufstrebenden Trick Williams, Je’Von Evans und Bron Breakker sicherte der maskierte Luchador den begehrten Koffer, der ihm ein wichtiges Titelmatch zu jedem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der kommenden 365 Tage sichert.
Für Szenekenner kommt die Wahl des früheren AEW-Stars nicht mehr ganz überraschend: Penta machte im vergangenen Monat mit einem herausragenden World-Title-Match gegen den immer noch amtierenden World Champion Roman Reigns auf sich aufmerksam – vor allem auch deshalb, weil das Match in Mexiko City für eine der besten Einschaltquoten der Netflix-Show Monday Night RAW in diesem Jahr sorgte.
Nun hat Penta das Anrecht, die Rivalität mit Reigns jederzeit zu erneuern – oder nach dem bei der Freitagsshow SmackDown beheimateten WWE-Titel zu schielen, der momentan von Sami Zayn gehalten wird.
WWE Money in the Bank: Pentas unverhofftes Glück
Für den bereits 41 Jahre alten Penta (dessen bürgerlicher Name nach mexikanischer Sitte ein Geheimnis ist) ist der Money-in-the-Bank-Sieg die vorläufige Krönung einer bald 20 Jahre langen Karriere, die lange Zeit nicht auf das ganz große WWE-Rampenlicht zuzusteuern schien.
Der charismatische Maskenmann mit dem einprägsamen Schlachtruf „Zero Miedo!“ („Null Angst!“) etablierte sich in den 2010er-Jahren als einer der spannendsten Charaktere der mittlerweile von WWE geschluckten Mexiko-Liga AAA – und begann bald, auch das US-Publikum auf sich aufmerksam zu machen.
Zusammen mit seinem jüngeren Bruder und heutigen WWE-Kollegen Rey Fenix gehörte Penta zur Besetzung des Kultprojekts Lucha Underground – einer einzigartigen Mischung aus Wrestling-Liga und Trashhorrorserie, die für viele ihrer Protagonisten zum Karriereschub wurde.
Penta und Fenix wurden Stammgäste in fast allen wichtigen US-Independentligen und gehörten schließlich auch zu den ersten Verpflichtungen des 2019 gegründeten WWE-Konkurrenzprodukts AEW. Die Lucha Bros. prägten dort jahrelang die Tag-Team-Szene und als Death Triangle zusammen mit dem soeben tragisch verstorbenen Pac auch die um sie herum gegründete Trios-Division.
Im Jahr 2024 ließen Penta und Fenix ihre AEW-Verträge auslaufen und erfüllten sich den gemeinsamen WWE-Traum – zur Überraschung vieler hat sich Penta jedoch als Einzelwrestler statt im bewährten Duo durchgesetzt. Nun erscheint auch der ganz große Wurf mehr als denkbar.
Auch Roman Reigns und Tiffany Stratton jubeln
Reigns verteidigte seinen World Title im Eröffnungskampf gegen LA Knight – anschließend ging die Fehde von Reigns‘ Bloodline gegen die Gruppierung The 946 um Royce Keys weiter: The 946 starteten eine Attacke auf Reigns, die Usos und Solo Sikoa kamen dem „Original Tribal Chief“ aber schnell zu Hilfe und veranlassten Keys und Co. zur Flucht.
Das Money-in-the-Bank-Match der Frauen ging derweil zum zweiten Mal nach 2024 an Tiffany Stratton: Stratton besiegte die bislang noch ungekrönten Sol Ruca, Lola Vice, Jacy Jayne, Roxanne Perez und Lash Legend.
Stratton darf damit einen der beiden Damenchampions der Liga ins Visier nehmen: WWE Women’s Champion Chelsea Green oder die wieder als Women’s World Champion regierende Liv Morgan. Morgan holte sich bei Money in the Bank den Titel in einem Dreikampf mit Becky Lynch von der Chilenin Stephanie Vaquer zurück.
Morgans Coup war der zweite WWE-Titelwechsel des Wochenendes: Am Freitag bei der TV-Show SmackDown hatten sich Alexa Bliss und die kürzlich debütierte Tatum Paxley die Tag-Team-Titel der Damen von Fatal Influence gesichert.
Was läuft da zwischen Oba Femi und Paul Heyman?
Bei Money in the Bank gab es außerdem noch einen weiteren großen Sieg für den als kommenden Superstar der Liga geltenden Oba Femi: Der Mann, der Brock Lesnar in den Ruhestand geschickt hat, gewann einen Kampf der Kolosse gegen Bronson Reed – und widerstand dabei sowohl dem unfairen Einsatz eines Schlagrings als auch Reeds Spezialaktion Tsunami.
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Auffällig: Paul Heyman, der Manager von The Vision und ehemaliges Mastermind von Lesnar und Reigns, wirkte zum wiederholten Mal angetan von Femi – eine Allianz zwischen dem „Ruler“ und der Manager-Ikone scheint sich anzubahnen.