Nach der großen AEW-Show folgt ein Paukenschlag

Nach der großen AEW-Show folgt ein Paukenschlag

Beim Pay Per-View All Out inszeniert der WWE-Rivale ein Comeback, ein Debüt und einen wichtigen Titelwechsel. Hinterher lässt er noch eine Bombe platzen.

Will Ospreay hat seine erste Titelverteidigung als AEW World Champion erfolgreich überstanden – und nach dem Ende eines ereignisreichen Wrestling-Abends folgte noch ein letzter Paukenschlag.

Nachdem der Brite im Hauptkampf des Pay Per-Views All Out in Chicago den früheren Titelträger Jon Moxley bezwang, folgte in der Postshow die nächste große Ankündigung: Der WWE-Rivale setzte einen hochkarätigen Hauptkampf für das TV-Special Grand Slam: France am 6. Oktober in Paris an.

Ospreay sprach für das Frankreich-Debüt von AEW von sich aus eine Herausforderung an Japan-Superstar Kazuchika Okada aus – der „Rainmaker“ nahm an, mit den Worten „Bonjour, Bitches!“

AEW-Boss Tony Khan bestätigte später das „Dream Match“, in dem zwei der größten Stars und vor allem auch besten Ringhandwerker der Welt aufeinandertreffen – beide groß geworden in der mit AEW kooperierenden Japan-Traditionsliga NJPW.

AEW All Out: Das United Empire um Will Ospreay wächst

Tragendes Element des Titelmatches zwischen den früheren Verbündeten Ospreay und Moxley waren Eingriffe von Moxleys und Ospreays neuem, alten Bündnis United Empire – der „Aerial Assassin“ hatte in den vergangenen Wochen eine AEW-Version seiner früheren NJPW-Gruppierung formiert.

Neben dem seit längerem mit dem United Empire Francesco Akira und dem frisch rekrutierten „Speedball“ Mike Bailey halfen Ospreay unerwartet auch der ebenfalls nach dem World Title schielende Andrade El Idolo sowie auch Ospreays Frau Alex Windsor und dessen Tag-Team-Partnerin Jamie Hayter. Sie alle vollführten danach die United-Empire-Geste als Signal an Ospreay – der Moxley letztlich mit seiner Spezialaktion Hidden Blade niederrang.

Young Bucks siegen, zwei Comebacks und ein Debüt

Im Windschatten der großen Main-Event-Story inszenierte AEW auch ein größeres Comeback, ein Debüt und einen wichtigen Titelwechsel: Das Legendenduo Adam Copeland und Christian Cage (ehemals: Edge und Christian) verlor die Tag-Team-Gürtel an die Young Bucks (Nick und Matt Jackson).

Die AEW-Mitgründer triumphierten in einem Leitermatch gegen Cope und Cage sowie ihre ewigen Erzrivalen FTR (Dax Harwood und Cash Wheeler) und sicherten sich die Titel damit zum vierten Mal. In dem Kampf kamen auch Tische und Stühle zum Einsatz – sodass er zu einer Hommage an die legendären TLC-Matches zwischen Edge und Christian, den Hardy Boyz und den Dudley Boyz um die Jahrtausendwende bei WWE wurde.

DEINE MEINUNG

Zurück auf der AEW-Bühne ist derweil nach mehrmonatiger Auszeit der frühere World Champion Samoa Joe, der sich in der Kickoff-Show von All Out mit „Jungle Boy“ Jack Perry anlegte. Auf dem Weg zurück zu AEW ist auch das zuletzt verletzte Schwergewicht Wardlow. Das nahende Comeback des früheren Bodyguards von MJF wurde in einem Video angekündigt.

Neu im AEW-Kader ist derweil die Europa-Veteranin und frühere TNA-Wrestlerin Dani Luna. Sie beantwortete eine offene Herausforderung von TBS-Damenchampion Persephone. Sie verlor das Match zwar, Khan bestätigte danach allerdings Lunas feste Verpflichtung.