Deutsche blickt auf dunkle Zeit
Victoria Carl plant nach ihrer Doping-Sperre die Rückkehr in den Weltcup. Die Olympiasiegerin spricht über die dunkle Zeit fernab des Teams.
Victoria Carl steht nach ihrer 18-monatigen Sperre wegen eines positiven Clenbuterol-Tests vor der Rückkehr in den Weltcup. Die 31-Jährige hatte die komplette Saison 2025/2026 verpasst und will beim Auftakt in Ruka wieder angreifen. Zuvor war die Deutsche in der Gesamtwertung des Weltcups 2024/2025 auf Rang zwei gelaufen.
Im MDR-Interview schilderte die Olympiasiegerin im Teamsprint ihre schwierige Zeit fernab von Wettkämpfen: „Das war eine Situation, in der ich völlig im Unklaren war. Zum Glück hatte ich in den Jahren zuvor viel Erfahrung gesammelt und gute hochintensive Trainingseinheiten absolviert.“ Den Trainingsalltag musste Carl ohne die gewohnten Impulse des Nationalteams bewältigen.
Carl vor Rückkehr in den Weltcup
Besonders die Sprintarbeit stellte die Distanzspezialistin vor Probleme. „Es war klar, dass ich mich auf meine Technik konzentrieren und sie so weit wie möglich perfektionieren musste. Was mir in diesem Jahr besonders fehlte, waren die Sprint-Einheiten. Ich hatte kein Team um mich herum und musste meine Strategie allein festlegen“, sagte Carl dem MDR.
Die Belastungssteuerung wurde für Carl zur täglichen Herausforderung. „Zum Glück hatte ich in den vergangenen Jahren bereits gute Sprint-Einheiten gemacht. Jetzt lief ich allein gegen die Uhr. Natürlich gab es Tage, an denen es nicht funktionierte, besonders bei schlechtem Wetter. In der Gruppe ist es dagegen viel angenehmer“, erklärte sie im MDR.
Für die Rückkehr zieht sich Carl nicht nur sportlich, sondern auch mental an der eigenen Erfahrung hoch. „Ich habe mich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, um mich zu schützen und mich voll auf mein Training zu konzentrieren“, sagte sie. Ihr Anspruch für die Weltcup-Rückkehr ist klar: „Ich möchte es jetzt besser machen als in der vergangenen Saison, aber wir werden sehen, wo ich stehe, wenn ich mit dem Team trainiere.“
Weitere News
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.