Alpin-Olympiasiegerin Gisin beendet Karriere

von SID
Alpin-Olympiasiegerin Gisin beendet Karriere

Die Allrounderin aus der Schweiz erreichte im Weltcup in allen fünf Disziplinen Podestplätze.

Die zweimalige Olympiasiegerin Michelle Gisin beendet elf Monate nach ihrem folgenreichen Sturz in St. Moritz ihre Karriere im alpinen Skirennsport. Das gab die Goldmedaillengewinnerin von 2018 und 2022 am Dienstag über ihren nationalen Verband Swiss Ski bekannt.

Die 32-jährige Schweizerin hatte im Dezember 2025 bei einem Unfall im Abfahrtstraining schwere Verletzungen erlitten. Sie musste an der Halswirbelsäule, am Handgelenk und am Knie operiert werden. Am Knie erlitt sie einen Riss des Innen- und Kreuzbandes. Nur knapp entging Gisin einer Querschnittlähmung.

„Es war ein langer Prozess, der parallel zu meiner Rehabilitation, aber auch schon in den Jahren davor stattgefunden hat“, sagte Gisin über ihre Entscheidung. Zu den größten Erfolgen ihrer Karriere zählen die olympischen Goldmedaillen von Pyeongchang 2018 und Peking 2022 jeweils in der alpinen Kombination. Die Allrounderin erreichte im Weltcup in allen fünf Disziplinen das Podest.