Russe hofft auf Weltcup-Start in Polen
FIS erteilt vier weiteren russischen Skispringern den Status als neutrale Athleten. Evgeniy Klimov hofft trotz Hürden auf Weltcupstarts in Polen.
Die FIS hat vier weitere russische Skispringer mit dem Status als individuelle neutrale Athleten (AIN) ausgestattet. Aleksandr Bażenow und Kiriłł Kotik dürfen damit ebenso Anträge für internationale Einzelwettbewerbe stellen wie Irma Machinia und Stiefanija Nadymowa – die ersten Skispringerinnen auf der AIN-Liste. Zudem wurden Wasilij Niegriebiecki, Wasilij TomiÅ‚ow, Dienis KorniÅ‚ow und Roman Paszkin als Betreuungspersonal anerkannt. KorniÅ‚ow und Paszkin sollen dabei im chinesischen Team arbeiten.
Bereits zuvor hatte die FIS fünf russische Skispringer zugelassen, darunter Evgeniy Klimov. Der 32-Jährige gehört damit zu den insgesamt neun russischen Springern und Springerinnen mit AIN-Status. Klimov verbindet viel mit den Weltcupstationen WisÅ‚a und Zakopane – dort möchte er trotz der politischen und organisatorischen Hürden wieder starten.
Russe will wie in „guten alten Zeiten“ starten
„Natürlich habe ich Sorge, dass mich die Polen nicht einreisen lassen. In der heutigen Zeit kann jedem die Einreise verweigert werden, unabhängig davon, wohin er reist. Ich möchte aber wie in den guten alten Zeiten bei allen Weltcups starten, auch in Polen“, sagte Klimov.
Der AIN-Status ist jedoch keine Startgarantie. Die FIS erlaubt Athleten aus Russland und Belarus nur die Teilnahme an Einzelwettbewerben, sofern sie eine Neutralitätserklärung abgeben; Flaggen, Hymnen und nationale Wettkampfkleidung sind untersagt.
Für Klimov und seine Landsleute bleiben zusätzlich Einreisebeschränkungen, Visa-Fragen sowie die erforderlichen Vermessungen mit dem 3D-Scanner im neuen Materialkontrollsystem entscheidend. Ohne diese Voraussetzungen bliebe eine Rückkehr in den Weltcup trotz der FIS-Freigabe theoretisch.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.