Deutschland sicher weiter
Bitter! Hier wird die deutsche EM-Enttäuschung perfekt
Die deutschen Volleyballerinnen verlieren trotz starker Leistung gegen die EM-Favoritinnen aus der Türkei. Das Weiterkommen haben sie trotzdem sicher.
Die deutschen Volleyballerinnen dürfen sich trotz einer Niederlage über das Achtelfinale bei den Europameisterschaften freuen. Die Mannschaft von Bundestrainer Giulio Bregoli unterlag am Mittwochabend in Istanbul zwar Gastgeber und Mitfavorit Türkei trotz guter Leistung mit 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25), der für das Weiterkommen benötigte Platz unter den besten vier Nationen der Gruppe A ist der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) aber nicht mehr zu nehmen.
„Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor voller Halle zu spielen“, sagte Libera Annie Cesar, es sei natürlich „super schwer, gegen die Türkei zu Hause zu gewinnen.“ Am Donnerstag müsse die Mannschaft dann „wieder Vollgas geben. Es haben jetzt auch schon ein paar Dinge wieder besser funktioniert als die letzten Tage.“
Deutschland zeigt couragierte Leistung
Vor den vollen Rängen des Sinan Erdem Dome, der Platz für 16.500 Zuschauer bietet, zeigten die deutschen Spielerinnen um Kapitänin Camilla Weitzel eine couragierte Leistung und leisteten dem Weltranglisten-Dritten erbitterte Gegenwehr. Im zweiten Satz brachten die DVV-Frauen das so lautstarke Publikum teils zum Verstummen.
Am Ende erwies sich die Mannschaft um Starspielerin Melissa Vargas, mit 23 Punkten beste Scorerin der Partie, jedoch als zu stark. Aus dem Auftritt kann die Bregoli-Mannschaft jedoch einiges Selbstbewusstsein ziehen. Die meisten Punkte für die deutsche Mannschaft machte Außenangreiferin Lina Alsmeier (18 Punkte).
Schützenhilfe für Deutschland
Positive Nachrichten gab es zudem bereits vor Spielbeginn: Weil sich eine knappe Stunde zuvor die nun ausgeschiedenen Lettinnen einen Punkt gegen Slowenien erkämpften, kann sich die DVV-Auswahl aufgrund der Spielkonstellation nicht mehr schlechter als Tabellenplatz vier platzieren.
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Am Donnerstag wartet zum Abschluss der Vorrunde mit Polen die Nummer fünf der Welt. Die EM wird in Tschechien, Aserbaidschan, Schweden und der Türkei ausgetragen. Das Finale findet am 6. September in Istanbul statt.