Stützle heiß auf NHL in Deutschland: „Eine riesengroße Ehre“
Stützle: "Das ist eine riesengroße Ehre für mich"
Tim Stützle holt mit den Senators einen großen Rückstand auf – und verliert in der Overtime doch. Nach dem Duell mit den L.A. Kings stellt er sich im SPORT1-Interview.
In der besten Eishockey-Liga der Welt haben sich die Los Angeles Kings und die Ottawa Senators ein bemerkenswertes Duell geliefert. Bereits zur Halbzeit führten die Gastgeber aus L.A. mit 5:1, ehe Ottawa vier Treffer erzielte und die Overtime erzwang – in der am Ende doch die Kings siegten.
Senators-Angreifer und Nationalspieler Tim Stützle hat nach der verrückten Partie im SPORT1-Interview Stellung bezogen und auch über seinen persönlichen Saisonbeginn und seine Ziele gesprochen.
SPORT1: Nach einer Niederlage kann man nie wirklich zufrieden sein, aber gibt es in diesem Spiel trotzdem etwas, das Sie positiv sehen und mitnehmen können?
Stützle: Wenn man einen 1:5-Rückstand aufholt, kann man mit dem dritten Drittel zufrieden sein, aber wir sind trotzdem nicht so ganz zufrieden mit unserem Spiel. Vor allem das zweite Drittel war wahrscheinlich unser schlechtestes Drittel in diesem Jahr und wir müssen einfach einen Weg finden, um besser zu sein.
Senators mit miesem zweiten Viertel
SPORT1: Haben Sie schon einen Erklärungsansatz, wie es zu diesem zweiten Drittel mit vier Gegentoren kommen konnte?
Stützle: Zu viele Strafen, ein zu zerfahrenes Spiel, zu viele Turnover und dann haben wir aber trotzdem irgendwie einen Weg gefunden, um zurückzukommen.
SPORT1: Unter dem Strich: Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie mit dem Saisonstart der Senators?
Stützle: Es gibt viel Positives, aber auch ein paar negative Sachen. Ich glaube, dass wir noch einiges aufarbeiten können, und daran werden wir arbeiten.
SPORT1: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer persönlichen Anfangsphase? Nach 14 Spielen stehen Sie bei 19 Scorer-Punkten.
Stützle: Es ist ganz okay. Die vergangenen beiden Spiele waren nicht meine besten Spiele, aber ich werde jetzt einen Weg finden, wieder vorne anzugreifen.
Stützle nicht bei Abendessen mit Tkachuk
SPORT1: In Ottawa gab es zuletzt Schlagzeilen, weil Sie nicht bei einem Abendessen dabei waren, das Ihr ehemaliger Teamkollege Brady Tkachuk vor dem Spiel seiner neuen Mannschaft, den Florida Panthers, gegen die Senators organisiert hatte. Haben Sie verstanden, warum das so ein großes Thema geworden ist?
Stützle: Nein, ich versuche mich einfach nur auf mein Spiel zu konzentrieren und es war ein wichtiges Spiel für uns. Ich esse immer zu Hause.
SPORT1: Haben Sie danach noch gesprochen oder gab es rund um dieses Spiel noch Kontakt?
Stützle: Nein.
SPORT1: Im Dezember spielen Sie mit den Senators in Deutschland. Wie bedeutsam ist das für Sie?
Stützle: Extrem bedeutsam. Es ist eine riesengroße Ehre für mich, vor meinen Freunden, vor meiner Familie zu spielen. Ich glaube, dass es cool wird, die Jungs ein bisschen herumzuführen, da freue ich mich extrem drauf.
Große Freude auf NHL-Spiele in Deutschland
SPORT1: Wie viel Freizeit für Sightseeing wird es geben?
Stützle: Wir sind da, um Eishockeyspiele zu spielen. Wir sind da, um Eishockeyspiele zu gewinnen. Darauf liegt der Hauptfokus und dann schauen wir, wie viel Zeit wir außerhalb haben.
SPORT1: Wie viel Tickets haben Sie schon besorgt?
Stützle: Genug. Ich weiß die genaue Zahl nicht, aber auf jeden Fall genug.
SPORT1: Im Sommer kommt die Heim-WM, jetzt steht der Deutschland-Cup an. Sie sind da natürlich nicht dabei. Das Team jetzt sieht ganz anders aus als im Sommer. Wie wichtig sind diese Spiele und inwiefern ist das etwas, das Sie verfolgen mitten in der NHL-Saison
Stützle: Ich verfolge das deutsche Eishockey natürlich viel. Es macht mir immer viel Spaß. Ich habe viele Freunde, die hier spielen. Ich glaube, es wird ein cooler Deutschland-Cup. Viele junge Talente sind dabei, und es ist natürlich cool, wenn eine WM zu Hause stattfindet.
SPORT1: Wenn Sie gesund sind, spielen Sie die WM?
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Stützle: Das Ziel ist, mit der Mannschaft in die Playoffs zu kommen und dann schauen wir.