Overtime-Blackout: Coach nimmt Schuld auf sich
Die Commanders verspielen in der Overtime dramatisch einen Sieg. Der Cheftrainer spricht seinen Quarterback aber von aller Schuld frei.
Dan Quinn hat nach dem 27:27 seiner Washington Commanders gegen die New York Giants die Verantwortung für das missratene Ende der Overtime übernommen. Washington ließ die Uhr auf der 24-Yard-Linie der Giants auslaufen und kam so nicht einmal mehr zu einem möglichen entscheidenden Field Goal. Quinn schlug seinen Kopfhörer an der Seitenlinie frustriert zu Boden.
Der Head Coach fühlte nach der NFL-Partie vor allem mit seinem Team. „Ich bin wegen der Spieler am Boden. Dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an“, sagte Quinn. Die Commanders hatten im Verlauf des Spiels mehrere Chancen liegen gelassen und verspielten im vierten Viertel zudem eine 14-Punkte-Führung.
Quinn nimmt Daniels in Schutz – Kritik von Magic Johnson
Die entscheidende Szene spielte sich nach dem Fumble von Giants-Running-Back Cam Skattebo ab. Washington hatte den Ball erobert und sich mit noch rund zwölf Sekunden auf der Uhr in Field-Goal-Reichweite gebracht. Statt den Ball direkt zu spiken, lief Quarterback Jayden Daniels einen Spielzug, wurde ohne Raumgewinn gestoppt – anschließend reichte die Zeit nicht mehr für einen weiteren Snap.
Quinn wollte Daniels dafür nicht verantwortlich machen. „Die Abfolge geht nicht auf seine Kappe. Es muss ein Pass nach außen sein oder wir stoppen die Uhr. Das muss von mir kommen“, erklärte der 56-Jährige. Und weiter: „Wir können den Kick früher ausführen, wir müssen keine weiteren Yards gewinnen. Das geht auf meine Kappe.“
Auch Commanders-Miteigentümer Magic Johnson reagierte auf X auf die verpasste Siegchance. Er monierte, Washington hätte lediglich das Field Goal kicken müssen, um die Partie zu gewinnen. Durch das Remis stehen die Commanders nach fünf Spielen bei einer Bilanz von 1-3-1.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.