Kurioser Betrugsfall um Fake-NFL-Profi weitet sich aus
49ers schocken den Topfavoriten
Der mutmaßliche Betrug um einen falschen Spieler der San Francisco 49ers zieht immer weitere Kreise. Das FBI macht Dutzende weitere mögliche Betroffene ausfindig und warnt vor ähnlichen Maschen.
Im Betrugsfall um den falschen Spieler der San Francisco 49ers hat das FBI 35 weitere mögliche Opfer identifiziert. Damit liegt die Zahl der Frauen, die nach eigenen Angaben von Daejon Love und Taylor Chan getäuscht wurden, bei mehr als 60. Die Ermittler prüfen nun, ob die neuen Hinweise mit dem bereits laufenden Verfahren gegen die beiden Beschuldigten zusammenhängen.
Love und Chan sollen zuvor bereits mindestens 26 Frauen um mehr als 1,3 Millionen US-Dollar gebracht haben. Dem 35 Jahre alten Love wird vorgeworfen, sich in Dating-Apps und sozialen Netzwerken als Spieler der 49ers sowie als wohlhabender Immobilieninvestor ausgegeben zu haben. Der 18 Jahre alte Chan soll dabei die Rolle seines Finanzberaters übernommen und erfundene Geldanlagen glaubwürdig erscheinen lassen haben. Gegen beide laufen Vorwürfe wegen Verschwörung zum Überweisungsbetrug und Überweisungsbetrugs.
FBI erwartet weitere Hinweise
FBI-Ermittler Doug Olson zeigte sich angesichts der zusätzlichen Meldungen überrascht. „Wir waren erstaunt, wie viele Menschen in so kurzer Zeit zu Opfern wurden – und dass sich danach noch so viele weitere Betroffene gemeldet haben“, sagte Olson laut ESPN. „Für nur zwei Beschuldigte ist das eine große Zahl. Wir befürchten, dass andere Täter diese Betrugsmasche nachahmen und auf ähnliche Weise weitere Menschen schädigen könnten.“
Die Ermittlungsbehörde geht davon aus, dass weitere mögliche Opfer hinzukommen könnten. Olson appellierte deshalb an Betroffene, sich ohne Angst vor Bloßstellung zu melden: „Wir wollen nicht, dass jemand davor zurückschreckt – erst recht nicht aus Scham. Wir wollen helfen und verhindern, dass so etwas noch jemandem passiert.“
Die Frauen seien gezielt ausgewählt und mit einem ausgeklügelten System aus falschen Identitäten, erfundenen Anlagekonten, inszenierten Videoanrufen und KI-gestützten Täuschungen manipuliert worden.
Nach ESPN-Angaben war Love bei den 49ers nicht bekannt. Der Klub habe vor der Kontaktaufnahme durch das FBI im August keine Hinweise auf ihn oder seine vorgetäuschte Verbindung zum Team erhalten.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.