Bayerns verpasster Haaland-Transfer
Steak zum Frühstück! Haalands irrer Luxus-Geburtstag
Erling Haaland hätte schon früh in seiner Karriere beim FC Bayern landen können. Hermann Gerland erzählt, woran der Transfer des heutigen Weltstars scheiterte.
Der heutige Weltstar Erling Haaland hätte offenbar schon Jahre vor seinem internationalen Durchbruch beim FC Bayern München landen können.
Bayern-Legende Hermann Gerland hat erneut erzählt, dass er den norwegischen Torjäger früh entdeckte und dem Rekordmeister eine Verpflichtung dringend empfahl. Der Transfer scheiterte jedoch letztlich an den Verantwortlichen des Vereins.
Im Gespräch mit der Abendzeitung München schilderte Gerland, der über viele Jahre hinweg im Jugendbereich der Münchner tätig war, wie er auf den damals noch weitgehend unbekannten Angreifer aufmerksam wurde. Ähnliches hatte er schon vor rund einem Jahr enthüllt.
So viel Geld wollte Haaland vom FC Bayern
Bei einem Nachwuchs-Länderspiel zwischen Norwegen und Deutschland habe ihn Haaland sofort beeindruckt. „Ich habe ihn damals mit der norwegischen U-Nationalmannschaft beobachtet, als sie gegen Deutschland spielten, und ich dachte mir: ‚Was läuft hier? Wer ist dieser Typ?’“, erinnerte sich Gerland. Seine Reaktion sei unmittelbar gewesen: „Ich habe sofort beim FC Bayern angerufen und gesagt: ‚Wir müssen ihn verpflichten.’“
Zu diesem Zeitpunkt spielte Haaland noch für Molde FK. Nach Gerlands Angaben wurde das Interesse schnell konkret. „Drei oder vier Tage später kam er zum Besuch auf den FC-Bayern-Campus.“ Damit war der Klub dem späteren Weltklassestürmer offenbar bereits sehr nahe (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker).
Besonders bemerkenswert erscheint die Geschichte aus heutiger Sicht wegen der damals vergleichsweise geringen Kosten. Gerland erklärte, die Ablösesumme wäre überschaubar gewesen, auch die Gehaltsforderungen hätten sich in einem sehr niedrigen Rahmen bewegt. „Die Ablösesumme wäre günstig gewesen, und er wollte zwischen 10.000 und 15.000 Euro brutto verdienen. Aber am Ende wollte der FC Bayern nicht zahlen.“
Als möglichen Grund für die Zurückhaltung nannte Gerland die damals hochkarätig besetzte Bayern-Offensive. „Manche sagten: ‚Wir haben Thomas Müller und Robert Lewandowski vorne. Wo soll er spielen?’“, berichtete der langjährige Nachwuchsförderer. „Solche Dinge passieren.“
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