TTBL: Titel für Ochsenhausen „vorerst ein Traum“

von SID
TTBL: Titel für Ochsenhausen „vorerst ein Traum“

Die Oberschwaben gehören in der TTBL mit einer weißen Weste bislang zu den größten Überraschungen.

Trotz seines Traumstarts in die neue Saison backt Tischtennis-Bundesligist TTF Liebherr Ochsenhausen weiter kleine Brötchen. „Wir haben unsere Chancen gut genutzt und stehen ganz gut da. Das ist aber auch schon alles“, kommentierte TTF-Trainer Bogdan Pugna im Verbandsmagazin „tischtennis“ die makellose Bilanz des Ex-Meisters von sechs Siegen in den ersten sechs Punktspielen nüchtern: „Der Titel bleibt vorerst ein Traum.“

Ochsenhausen ist mit seinem japanischen Doppel-Weltmeister Shunsuke Togami nach fast einem Drittel der Spielzeit zu einer der größten Saisonüberraschungen avanciert. Mit 12:0 Zählern rangiert das Team von der Barockstraße punktgleich mit Spitzenreiter Borussia Düsseldorf auf Rang zwei. Im zweiten Spieljahr nach dem Double beträgt der Vorsprung der Oberschwaben im Rennen um einen Final4-Platz immerhin schon sechs Punkte. Als wichtiger Faktor für die guten Ergebnisse von Pugnas Team, darunter auch der 3:1-Coup im Pokal-Achtelfinale gegen Düsseldorf und Olympiasieger Fan Zhendong, hat sich auch der Leistungssprung von Vorjahres-Neuling Iulian Chirita erwiesen.

Ungeachtet der allgemeinen Entwicklung bei den Oberschwaben hält Pugna Hoffnungen auf den sechsten Titel mindestens für verfrüht. „Sollte die Mannschaft weiter so entschlossen und geschlossen auftreten wie aktuell“, meinte der rumänische Coach, „werden die Spieler in zwei bis drei Jahren reifer sein und die nötige Souveränität besitzen, um auch in schwierigen und entscheidenden Phasen der Saison zu bestehen.“