Tischtennis-Talent Bertelsmeier: „Kann und muss noch lernen“
Zwei Jahre nach seiner Achtelfinalteilnahme hadert der 20-Jährige mit seinem Zweitrunden-Aus bei der EM in Ljubljana.
Die deutsche Tischtennis-Hoffnung Andre Bertelsmeier (Bad Königshofen) hat nach dem ernüchternden Zweitrunden-Aus bei der EM in Ljubljana eine durchwachsene Bilanz gezogen. „Eine EM“, sagte der 20 Jahre alte U21-Europameister nach seiner zweiten Teilnahme in seiner Heimatzeitung Westfälischer Anzeiger, „ist für ich immer noch eine Veranstaltung, bei der ich lernen kann und muss.“ Bei seinem EM-Debüt vor zwei Jahren war Bertelsmeier überraschend bis ins Achtelfinale gekommen.
Roßkopf mahnt mehr Aggressivität
In Sloweniens Hauptstadt jedoch war nun für den Rechtshänder durch ein 0:4 gegen Schwedens Olympia-Zeiten Truls Möregardh bereits eine Runde vorher Endstation. Die Abfuhr sei „einfach zu deutlich“ gewesen, bewertete Bertelsmeier seinen Auftritt selbstkritisch.
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Bundestrainer Jörg Roßkopf dürfte in seiner Manöverkritik nach nur einer Bronzemedaille für sein Team im Einzel mit seiner Forderung nach Verbesserungen auch Bertelsmeier gemeint haben. „Wir reden darüber, Titel zu gewinnen, nicht das Achtel- oder Viertelfinale zu erreichen. Dafür müssen alle aggressiver und variabler spielen und dürfen nicht zu passiv werden“, urteilte der ehemalige Doppel-Weltmeister.