Nervosität bei Schlusslicht Mühlhausen steigt

von SID
Nervosität bei Schlusslicht Mühlhausen steigt

Nach der 0:3-Niederlage winkt der Post SV Mühlhausen vom Tabellenende. Bei den Thüringern herrscht Unzufriedenheit - vor allem mit Nationalspieler Kay Stumper.

Nach dem erneuten Sturz ans Tabellenende steigt bei Tischtennis-Bundesligist Post SV Mühlhausen die Nervosität. „Wenn wir bis Weihnachten kein anderes Gesicht zeigen, wird es für uns ein haariges Jahr“, warnte Trainer Erik Schreyer nach dem 0:3 gegen Spitzenreiter Borussia Düsseldorf am Dyn-Mikrofon vor einer dauerhaften Verwicklung in den Abstiegskampf.

Erik Schreyer übt scharfe Stumper-Kritik

In seiner Enttäuschung über die schon dritte Heimniederlage der Thüringer kritisierte Schreyer seinen gerade erstmals für eine Einzel-EM nominierten Nationalspieler Kay Stumper nach dessen 0:3 (8:11, 10:12, 3:11) gegen den US-Amerikaner Kanak Jah ungewohnt offen.

„Kay war vergangenen Woche bei einem Turnier in Kasachstan unterwegs. Aber das darf keine Ausrede sein, denn andere sind auch andauernd unterwegs. Was Kay im letzten Satz geboten hat, war viel, viel zu wenig“, sagte der Coach.

Stumper galt vor wenigen Jahren als noch als große Hoffnung im deutschen Lager. Nach Erfolgen mit der Nationalmannschaft wie EM-Gold 2020 und vor allem WM-Silber 2021 versank der deutsche Ex-Meister jedoch längere Zeit im Mittelmaß. In der laufenden TTBL-Saison gelangen Stumper, der 2025 von Düsseldorf an die Unstrut gewechselt war, in sechs Matches erst zwei Siege.