Lys kritisiert Bedingungen in Hamburg
Kritik an Lys? Becker & Petkovic sind sich einig!
Die Hamburgerin hat ein schwieriges Tennis-Jahr hinter sich. Mit einem Umzug nach Monaco stellt sie sich professioneller auf. Die Trainingsbedingungen in Hamburg kritisiert sie.
Nach einem bisher verkorksten Tennis-Jahr sieht sich Eva Lys auf dem Weg der Besserung. Sie habe „die letzten Wochen gut trainiert“ und sei sich sicher, „dass 2027 die Form ein bisschen besser wird“, sagte die Hamburgerin vor dem Start der US Open in New York.
Lys droht als Weltranglisten-98. aus den Top 100 zu rutschen und braucht dringend Ergebnisse. Kleinere Verletzungen hatten sie in diesem Jahr immer wieder zurückgeworfen.
Die 24-Jährige hat sich unter anderem durch einen Umzug von Hamburg nach Monaco professioneller aufgestellt – und ließ kein gutes Haar an den Trainingsbedingungen in ihrer Heimatstadt.
„Die Professionalität ist einfach nicht vorhanden“
„Ich war eine Top-40-Spielerin, die keine Ahnung hatte, wo sie in Hamburg trainieren darf“, sagte Lys, die bemängelte: „Die Professionalität in der Gegend ist für das Level einfach nicht vorhanden.“
In Monaco, wo unter anderem auch French-Open-Sieger Alexander Zverev wohnt, helfe ihr auch das warme Wetter in Bezug auf ihre rheumatische Autoimmunerkrankung, sagte Lys: „Mein größtes Problem mit meinem Rheuma ist meine Morgensteifigkeit. Ich spüre, wenn es kalt ist, ich brauche stundenlang, bis ich mich warm mache.“ Zudem könne sie im Fürstentum mit Topspielerinnen trainieren, führte Lys aus.
In New York trifft sie in der ersten Runde auf die tschechische Qualifikantin Gabriela Knutson.
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