Jannik Sinner gewährt emotionale Einblicke
Besiegelt diese Verkündung Zverevs Krönung?
In einem Interview spricht Jannik Sinner offen über seine Knieprobleme und die Rückkehr zum Tennis. Zudem teilt er eine emotionale Geschichte aus seiner Jugend mit.
Tennis-Star Jannik Sinner hat seine Zwangspause als Lektion in Geduld beschrieben. Der Italiener, der am 27. Dezember beim Six Kings Slam in Riad auf den Platz zurückkehren will, erklärte in einem Interview mit der italienischen Zeitung Repubblica, warum er auf die Signale seines Körpers hören musste.
„Der Körper ist der einzige Gegner, den du nicht besiegen kannst. Wenn er dir sagt, Stopp, musst du das akzeptieren und den Rat der Spezialisten befolgen“, sagte Sinner. Trotz der Knieprobleme habe er dem Tennis nie den Rücken gekehrt. Verletzungen gehörten zum Sport, sagte der Noch-Weltranglistenerste, entscheidend seien aber ein kluger Turnierplan und der Blick auf die langfristige Entwicklung. „Glück hilft dir, einen Punkt zu gewinnen, nicht das Match“, erklärte er.
Untätig sei er in seiner Verletzungspause nicht gewesen, betonte Sinner. Er habe im Kraftraum, auf dem Court und mit seinen Physiotherapeuten gearbeitet: „Geduld ist das richtige Wort für diese Zeit.“
Diesen Moment würde Sinner gerne vergessen
Als schwierigsten Moment seiner bisherigen Laufbahn bezeichnete der Italiener nicht eine Niederlage, sondern den Abschied von seiner Familie mit etwa 13 Jahren. Für das Training bei seinem damaligen Trainer Riccardo Piatti zog Sinner von Mailand nach Bordighera. Zwischen beiden Städten liegen rund 230 Kilometer.
In Mailand musste er sich von seinem Vater verabschieden. „Ich würde gerne auslöschen, was ich an dem Tag gespürt habe, als ich von zu Hause wegging. Die Qual, als ich meinen Vater verabschiedete, weil sich unsere Wege trennten und eine Verbindung zerbrach“, sagte er. Der Schmerz habe ihm jedoch gezeigt, dass jede große Entscheidung auch Verlust bedeute – und dass sich Einsatz, Konstanz und Arbeit auszahlen müssten.
Unterdessen verdichten sich die Berichte über einen Wechsel in Sinners Trainerteam. Magnus Norman soll künftig neben Simone Vagnozzi arbeiten, während Darren Cahill seinen Posten abgeben soll. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Norman führte Stan Wawrinka als Coach zu drei Grand-Slam-Titeln und auf Rang drei der Weltrangliste.
Weitere News
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.