Bemerkenswerte Rede nach Einbruch
Wie bitter! Keys gibt 5:0-Satzführung aus der Hand
Madison Keys steht bei einer 5:0-Führung so gut wie sicher im Achtelfinale. Kurz darauf hat sie sogar einen Matchball. Hier trifft die US-Amerikanerin eine falsche Entscheidung - danach ändert sich alles. In der Pressekonferenz gibt sie Einblick in ihre Gefühlswelt.
Zheng Qinwen hat bei den US Open eines der spektakulärsten Comebacks des Jahres geschafft. Die Olympiasiegerin von 2024 gewinnt ihr Drittrundenmatch gegen die Australian-Open-Siegerin von 2025, Madison Keys – und das, obwohl sie bereits mit 0:5 im Entscheidungssatz zurückgelegen war und einen Matchball abwehren musste.
Dabei hatte die Partie im Grandstand im Billie Jean King National Tennis Center bereits so gut wie entschieden gewirkt. Doch während Keys Fehler um Fehler produzierte, wurde Zheng stabiler, da sie nichts mehr zu verlieren hatte. So gewann die Chinesin sieben Spiele in Folge und riss das Match doch noch an sich. (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)
Mit geröteten Augen und hörbar angefasst schilderte Keys danach in der Pressekonferenz ihre Gedanken während des Einbruchs: „Ich hatte wirklich Angst, als ob ich meine Schläge nicht mehr loslassen könnte.“ Es seien Momente gewesen, in dem sie das Gefühl gehabt habe, die Kontrolle über ihr Spiel zu verlieren.
„Tennis fühlt sich im Moment wirklich schwer an, und ich habe das Gefühl, dass es mich ein bisschen überrollt hat“, erklärte Keys weiter. Zheng habe besser gespielt, gleichzeitig habe sie selbst gespürt, „dass ich kein Tennis mehr spielen konnte“ – und dass es sich plötzlich „viel schwerer anfühlte, als nur ein Tennismatch zu spielen“.
Keys sagte zudem, dass es nicht mehr so weitergehen könnte: „Ich muss Veränderungen vornehmen. Ich schiebe es immer wieder auf (…), aber es ist an einem Punkt angekommen, an dem ich wirklich etwas tun muss.“
Keys lässt Chancen aus – Zheng dreht das Match
Keys hatte beim Stand von 5:1 sogar einen Matchball – bei eigenem Aufschlag. Doch ein riskanter Schlag mit der Rückhand die Linie entlang landete im Netz. Zheng erspielte sich kurz darauf den Breakball und nutzte diesen mit einem Vorhand-Winner zum 2:5.
Von da an änderte Zheng den Rhythmus häufiger: Mit höherem Topspin auf Vor- und Rückhand drückte sie Keys hinter die Grundlinie. Keys musste entweder längere Ballwechsel konstruieren oder die oft hohen Bälle früh nehmen – beides mit hohem Fehler-Risiko.
Im elften Spiel des dritten Satzes kippte die Partie endgültig. Keys kassierte das dritte Break in Folge zum 5:6 und reagierte sichtbar frustriert. Sie schlug sich mit dem Schläger auf den Kopf und nahm dann sogar ihre Kappe ab, während Zheng das Momentum endgültig auf ihre Seite gezogen hatte.
US Open: Zheng trifft jetzt auf Swiatek
Zheng servierte sich anschließend zum Sieg, warf sich nach dem verwandelten Matchball vor Freude auf den Boden und feierte ihren bislang eindrucksvollsten Erfolg in New York, nachdem sie sich durch die Qualifikation gekämpft hatte.
Im Achtelfinale trifft sie auf die US-Open-Siegerin von 2022, Iga Swiatek. Die Polin setzte sich am Samstagabend gegen die Tschechin Marie Bouzkova durch.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.