Zverevs Gegner poltert nach Niederlage
So abgezockt spielt die baldige Nummer 1 der Welt
Alexander Zverev gewinnt sein Auftaktspiel in Shanghai in zwei Sätzen. Im Anschluss poltert der chinesische Gegner gegen den deutschen Tennisprofi.
Alexander Zverev sieht sich einmal mehr Kritik ausgesetzt. Nach seinem Zweisatz-Erfolg in seinem Auftaktspiel beim Shanghai Masters beklagte sich der unterlegene Lokalmatador Wu Yibing über das Verhalten des deutschen Tennisprofis.
„Er hat einen so starken Aufschlag und eine hervorragende Fähigkeit, den ersten Schlag zu setzen“, lobte der Chinese zunächst seinen siegreichen Kontrahenten, ehe er nicht mit Kritik sparte: „Aber es gab während des Spiels ein paar kleine Zwischenfälle: Er ist hingefallen, hat sich über die Beleuchtung beschwert und am Netzband herumgespielt.“
Tennis: Wu nicht gut auf Zverev zu sprechen
Zverev, der in diesem Jahr die French Open sowie die US Open gewonnen hatte, war beim 6:4, 7:6 (7:4) gegen den 26-Jährigen gegen Ende des zweiten Satzes mit dem linken Fuß umgeknickt und kurz auf dem Platz sitzengeblieben, ehe er das Match erfolgreich im Tiebreak beenden konnte.
„Ich habe das Gefühl, dass einiges davon wirklich nicht nötig gewesen wäre“, ergänzte Wu: „Natürlich hat er diese Dinge nur getan, um meinen Rhythmus zu stören und besser in Schwung zu kommen, weil ich Druck auf ihn ausgeübt habe. Auch wenn ich mich davon nicht ablenken ließ, schätze ich persönlich diese Art von Verhalten einfach nicht.“
Doch auch der Spielstil von Zverev scheint dem Chinesen ein Dorn im Auge zu sein, vor allem im Vergleich zum spanischen Ballkünstler Carlos Alcaraz, gegen den Wu im September in der dritten Runde der US Open glatt in drei Sätzen verloren hatte.
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„Das Spiel gegen Alcaraz hat mir definitiv mehr Spaß gemacht, weil es eine größere Herausforderung war“, betonte Wu: „Heute bestand die größte Herausforderung darin, mit seinem ersten Aufschlag zurechtzukommen.“