Tennis heute live: Alexander Zverev – Bublik im Smart-TV & Stream

von SID
Becker teilt gegen Zverev-Kritiker aus
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Becker teilt gegen Zverev-Kritiker aus

Alexander Zverev trifft im Achtelfinale des ATP-Turniers in Shanghai auf den Kasachen Alexander Bublik. Gelingt dem Deutschen der Einzug in die nächste Runde.

Seit der überraschenden Niederlage von Carlos Alcaraz am Montag steht fest, dass Alexander Zverev das Jahr 2026 als Weltranglisten-Erster abschließen wird. Das erste Spiel nach dem erreichten Karrieremeilenstein steht für den Deutschen am Dienstagmittag (nicht vor 12 Uhr) beim ATP 1000 in Shanghai gegen Alexander Bublik statt. Zieht Zverev beflügelt ins Viertelfinale ein?

„Es ist eine fantastische Saison für mich – ich habe in Paris und New York gewonnen, und zu wissen, dass ich das Jahr an der Spitze der Rangliste beenden werde, ist einfach ein wahr gewordener Traum“, sagte Zverev und erinnerte an seine schwere Verletzung 2022, nach der er um die Fortsetzung seiner Karriere hatte bangen müssen: „Wir haben so viel Arbeit und Mühe investiert, um dieses Ziel zu erreichen, insbesondere bei der Rückkehr nach der Knöchelverletzung.“

Alexander Zverev wird die Weltrangliste als Erster abschließen
Alexander Zverev wird die Weltrangliste als Erster abschließen Alexander Zverev wird die Weltrangliste als Erster abschließen © IMAGO/Xinhua

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Für den finalen Schritt musste er an seinem spielfreien Montag in der chinesischen 25-Millionen-Metropole gar nichts mehr tun. Alcaraz unterlag bei dem Mastersevent dem stark aufspielenden Belgier Zizou Bergs 5:7, 6:7 (4:7) – und sorgte damit ungewollt für mathematische Klarheit. Laut Berechnungen der Spielerorganisation ATP kann auch der Spanier Zverev nicht mehr abfangen. Zuvor war der US-Amerikaner Ben Shelton ausgeschieden, der wie Alcaraz noch theoretische Chancen auf die Spitzenposition zum Jahreswechsel gehabt hätte.

„Saschas Jahr“, schrieb die ATP über ihren Glückwunschspost und wies auf eine weitere Besonderheit hin: Zverev steht zwar als zweiter Deutscher nach Boris Becker 1991 ganz oben, doch als erster schließt er eine Saison an der Spitze ab. Dafür gibt es einen hübschen Pokal und einen weiteren Eintrag in die Tennis-Geschichtsbücher.

Anerkennung von allen Seiten

„Er wird zurecht und hochverdient die neue Nummer eins der Welt“, sagte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger Becker in seinem Podcast mit der früheren Top-Ten-Spielerin Andrea Petkovic: „Nummer eins wird man nicht zufällig.“ Zverev habe „über den Kampf zum Spiel gefunden“, urteilte Becker.

Die Saison als Nummer eins zum Jahresende abzuschließen, „ist die höchste Errungenschaft in unserem Sport“, sagte ATP-Chef Andrea Gaudenzi. Dass dies Zverev im Alter von 29 Jahren erstmals gelinge, zeuge „von seiner Hartnäckigkeit und Entschlossenheit“.

DEINE MEINUNG

Praktisch hatte Zverev spätestens nach dem vorzeitigen Saisonende von Jannik Sinner, der aktuellen Nummer eins der Welt aus Südtirol, mit seinem Sprung an die Spitze rechnen können. Er wird der 30. Spieler, dem dies seit Einführung des Rankings 1973 gelingt. Becker hatte vor 35 Jahren für insgesamt zwölf Wochen die Führung inne.

Der früheste Zeitpunkt, um an Sinner vorbeizuziehen, ist für Zverev das ATP-Turnier in Wien. Er braucht in Shanghai dafür mindestens einen Finaleinzug, um mit einem Triumph in der österreichischen Hauptstadt Geschichte zu schreiben und bereits am 2. November auf der Eins zu stehen.