Über 10.000 Punkte: Zverev rückt an Sinner heran
Der Hamburger wird bald die Spitze übernehmen. Nach dem Masters in Shanghai ist er in neue Sphären vorgerückt.
Der designierte Weltranglistenerste Alexander Zverev rückt Spitzenreiter Jannik Sinner im ATP-Ranking immer näher. Nach seinem Einzug ins Halbfinale beim Tennismasters in Shanghai hat Zverev in der am Montag veröffentlichten Rangliste 10.070 Punkte auf dem Konto, Sinner führt mit 10.950 Punkten, hat seine Saison aber wegen einer Knieverletzung bereits beendet und wird die Führung abgeben.
In dieser Woche pausiert auch Zverev (29) nach der Absage des Showturniers Six Kings Slam in Saudi-Arabien. Ob er in der kommenden Woche beim Hallenturnier in Wien wie geplant spielt, ließ er in China zunächst offen. „Ich denke, eine Pause ist jetzt dringend notwendig“, sagte Zverev. Den ersten Platz wird er aber ohnehin noch in diesem Jahr übernehmen und auch über den Jahreswechsel halten.
Mehr als 10.000 Punkte im ATP-Ranking sind ein weiterer Meilenstein in Zverevs Karriere: Seit der Punkteverteilungsreform der ATP von 2009 haben es bislang lediglich sieben Spieler in diese Sphären geschafft: Novak Djokovic, Rafael Nadal, Sinner, Carlos Alcaraz, Andy Murray, Roger Federer und Daniil Medwedew.
Der größte Sprung in der ATP-Weltrangliste gelang am Montag dem Spanier Alejandro Davidovich Fokina, gegen den Zverev in Shanghai in drei Sätzen verloren hatte. Davidovich Fokina holte sich anschließend den Titel und kletterte von Platz 26 auf 13 – so hoch stand er nie zuvor im Ranking. Sein Finalgegner Rafael Jódar (Spanien) liegt auf Platz elf kurz vor dem Sprung unter die Top 10.
Neben Zverev (Hamburg) gehören drei weitere Deutsche zu den besten 100 Spielern der Welt: Jan-Lennard Struff (58./Warstein), Yannick Hanfmann (59./Karlsruhe) und Daniel Altmaier (65./Kempen). Bei den Frauen sind es nur zwei: Tamara Korpatsch (56./Hamburg) und Tatjana Maria (69./Bad Saulgau).
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An der Spitze bleibt US-Open-Siegerin Jelena Rybakina (Kasachstan) vor Aryna Sabalenka (Belarus) und Mirra Andrejew (Russland). Von Rang 22 auf elf ging es für die Polin Maja Chwalinska nach ihrem Sieg beim 1000er Turnier in Wuhan nach oben. Ein noch größerer Sprung gelang ihrer Finalgegnerin Sonay Kartal. Die Britin, die in dieser Saison monatelang verletzt gefehlt hatte, kletterte um 121 Plätze auf Rang 49.