Weitere Medaillen für deutsche Reiter

von SID
Nach 16 Jahren! So lief das deutsche Reit-Märchen

Nach 16 Jahren! So lief das deutsche Reit-Märchen

Auch am Abschlusstag überzeugen die Para-Dressurreiterinnen.

Die deutschen Para-Dressurreiterinnen sind bei den Weltmeisterschaften in Aachen zu ihren Medaillen fünf bis sieben geritten. Zum krönenden Abschluss vor heimischer Kulisse stand noch die Kür zu freier Musikwahl auf dem Plan.

Als erste Reiterin am Sonntag war zunächst Heidemarie Dresing, die sich bereits im Einzel zur Weltmeisterin gekürt hatte, erfolgreich. In der Klasse Grade II ritt die 71-Jährige mit ihrer Stute Poesie auf den Bronzerang.

Am Vortag feierten die vier Reiterinnen Team-Silber
Am Vortag feierten die vier Reiterinnen Team-SilberAm Vortag feierten die vier Reiterinnen Team-Silber© picture alliance / rscp-photo/SID/Nicole Hartmann

Bronze für Brandt, Silber für Mispelkamp

Im weiteren Verlauf des Tages überzeugte dann Helen Brandt mit Vulkan Vegas in der Klasse Grade IV, die WM-Debütantin sicherte sich nach einem starken Ritt mit Bronze ihre erste Einzelmedaille überhaupt. „Wir sind endlich richtig angekommen und auch er hat es richtig genossen“, freute sich die Reiterin: „Jetzt haben wir einmal gezeigt, wo unsere Reise hingeht.“ Anna-Lena Niehues, die im Einzel mit Vive L’Amour noch zu Silber ritt, ging in derselben Klasse mit Rang sechs diesmal leer aus.

Regine Mispelkamp verabschiedete sich als letzte deutsche Reiterin auf dem Viereck mit der Silbermedaille in der Klasse Grade V. Für die Dreifach-Europameisterin ist es nach dem Bronze im Einzel die dritte Medaille in Aachen – mit dem gesamten Team holte sie bereits Silber.