Para Bahnrad-WM: Dritte Medaille für Quellhorst
Auch für das Mixed-Sprintteam gibt es zum Abschluss in Apeldoorn Silber.
Marie Quellhorst und das Mixed-Sprintteam haben zum Abschluss der Para Rad-WM in Apeldoorn Silbermedaillen gewonnen und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) damit ein starkes Finale der Titelkämpfe in den Niederlanden beschert. Im Sprint der Startklasse C3 verpasste die 28 Jahre alte Quellhorst die Goldmedaille hauchdünn und landete mit 39 Tausendstelsekunden Rückstand auf die Französin Tifany Huot-Marchand auf dem Silberrang.
Schon am Samstag war im Ausscheidungsfahren nur die Olympia-Shorttrackerin Huot Marchand besser als Quellhorst, hinter der Lara Wolleschensky zu Bronze fuhr. Zum Auftakt am Donnerstag hatte Quellhorst Bronze im Scratch gewonnen.
Im Teamsprint-Finale der Klasse B waren die 17-jährige Maya Fügenschuh mit Pilotin Corinna Lechner und Marc Lembeck mit Pilot Robert Förstemann gegen die Auswahl Großbritanniens chancenlos, Silber war dennoch ein großer Erfolg. Fügenschuh, als Alpin-Skifahrerin bei den Winter-Paralympics 2026 die jüngste deutsche Teilnehmerin, und Lembeck hatten zuvor in Apeldoorn die Medaillen verpasst.
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Am Schlusstag kam zudem Manuel Korber im Scratch der Klasse C3 auf Rang fünf, Vanessa Laws (C4) wurde Sechste im Ausscheidungsfahren. Damit beendete der DBS die WM mit fünf Medaillen (dreimal Silber, zweimal Bronze) und zeigte sich auf einem guten Weg Richtung Paralympics Los Angeles 2028.