Nächste Medaille für Deutschland
Nächster Erfolg für den deutschen Para-Radsport: Pierre Senska gewinnt im Straßenrennen der C1-Klasse die Bronzemedaille.
Fünftes WM-Edelmetall für den deutschen Para-Radsport bei der Hitzeschlacht von Huntersville: Pierre Senska hat im Straßenrennen in der C1-Klasse die Bronzemedaille gewonnen. Mit einem Schlusssprint setzte sich der 38 Jahre alte Senska in der Kleinstadt nördlich von Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina hauchdünn gegen die Konkurrenz durch.
Zwei Sekunden trennten Senska vom neuen Weltmeister Weicong Liang (China) und dem Zweitplatzierten Thomas Tarou aus Frankreich. „Vor dem Start ging es mir nicht gut, daher kam mir das gemäßigte Tempo am Anfang entgegen“, sagte er. Der Erfolg sei für ihn ein „perfekter WM-Abschluss.“ Der fünffache Paralympics-Goldmedaillengewinner Michael Teuber landete mit vier Sekunden Rückstand zur Spitze auf Rang acht.
Fünf Medaillen für Deutschland
Der deutsche Behindertensportverband beschloss die Para-Rad-WM durch Senskas Erfolg mit fünf Medaillen, darunter einmal Gold durch Dreiradfahrer Maximilian Jäger. Im Zeitfahren gewann Marie Quellhorst in der C3-Klasse Silber, Angelika Dreock-Käser (T2) und WM-Debütant Daniel Ulmann (H3) fuhren jeweils zu Bronze.
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Bundestrainer Gregor Lang zog ein durchwachsenes Fazit. „Häufig hat das letzte Quäntchen Glück gefehlt“, sagte er und ergänzte: „Die Hitze war trotz aller Kühlmaßnahmen ein Faktor. 37 bis 40 Grad sind keine optimalen Bedingungen für Bestleistungen, aber damit mussten alle zurechtkommen.“