Max Verstappen: „Habe 12 Stunden meines Lebens verloren“
Verstappen setzt Erfolgsserie fort
Der Regen verzögert das Qualifying in Brasilien. Max Verstappen vertreibt sich die Zeit mit Fußball – und ärgert sich über den verlorenen Tag.
Während der Regen das Formel-1-Qualifying in Brasilien ausbremste, fand Max Verstappen eine andere Beschäftigung: Der Red-Bull-Pilot schaute Fußball. Anschließend drehte er auf nasser Strecke im ersten Qualifying-Abschnitt eine starke Runde – und stieg aus seinem Auto.
Der Grund: Wegen einer Strafe für den Wechsel von Antriebskomponenten war ohnehin klar, dass Verstappen weit hinten starten muss. Laut vorläufiger FIA-Startaufstellung steht er auf Platz 21, zwischen Lewis Hamilton und Sergio Perez. Für den vollständigen Wechsel seiner Antriebseinheit kassierte der Niederländer eine Rückversetzung um 30 Plätze.
Seine erste schnelle Runde war zwischenzeitlich 1,4 Sekunden schneller als die bis dahin aufgestellte Bestzeit. Q1 beendete Verstappen als Dritter hinter Lando Norris und George Russell. Norris sicherte sich später auch die Pole Position.
Verstappen vertreibt sich die Wartezeit mit Fußball
Trotz seiner starken Fahrt hielt sich der Spaß für Verstappen in Grenzen. „Nicht wirklich, denn ich kämpfe um nichts. Meine Gedanken sind schon bei morgen. Es ging nur darum, eine Runde zu fahren und nichts zu riskieren“, sagte der Niederländer. „Bei jeder Runde, die ich gefahren bin, waren wir vorne dabei, aber das überrascht mich nicht.“
Fast anderthalb Stunden hatte Verstappen wegen der regenbedingten Unterbrechung warten müssen. Vor der Kamera von Viaplay verriet er, wie er sich die Zeit vertrieb: „Fußball schauen. Premier League.“ Zuletzt habe er Nottingham Forest gegen Manchester City verfolgt. „Es stand 3:1, ich habe tatsächlich noch ein tolles Tor gesehen, kurz bevor ich wieder ins Auto gestiegen bin.“
Dass er sich unmittelbar vor der Fahrt unter schwierigen Bedingungen noch Fußball ansah, erklärte der viermalige Weltmeister gelassen: „Aber ich starte sowieso als Letzter, also spielt es keine Rolle. Ich habe heute 12 Stunden meines Lebens verloren, die ich nie wieder zurückbekomme.“
Aufholjagd ohne DRS?
In Interlagos ist Verstappen bereits mehrfach eine Aufholjagd gelungen. 2024 gewann er von Startplatz 17, in der vergangenen Saison fuhr er aus der Boxengasse auf das Podium. Diesmal rechnet er mit größeren Schwierigkeiten beim Überholen.
„Früher war das möglich, aber jetzt haben wir kein DRS mehr. Und der Überholmodus ist hier wegen der langen Geraden sehr begrenzt“, sagte Verstappen. Weil alle die Batterie leerten, sei der Geschwindigkeitsunterschied auf der Geraden deutlich geringer. „Es wird ein bisschen wie in Mexiko, also wird es ziemlich viel schwieriger zu überholen als sonst.“
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.