Formel 1: Dunst in Singapur keine „Gefahr“ für Rennbetrieb

von SID
Formel 1: Dunst in Singapur keine „Gefahr“ für Rennbetrieb

Durch Waldbrände im benachbarten Indonesien ist die Luftqualität in der Stadt sehr schlecht.

Waldbrände im benachbarten Indonesien haben die Luftverschmutzung in Singapur auf ein ungesundes Niveau getrieben – auf den Rennbetrieb in der Formel 1 soll das aber keinen Einfluss haben. „Die Luftqualität wird von den zuständigen lokalen Behörden überwacht, und für den Fall einer Verschlechterung der Lage sind entsprechende Notfallmaßnahmen getroffen worden“, teilte der Automobil-Weltverband FIA in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit.

Smog-Alarm in Singapur

Laut dem in der Schweiz ansässigen Luftqualitätsdienst IQAir sank die Qualität am Freitag auf einen Wert von 205. Singapur zählt damit zu einer der am stärksten verschmutzten Städte weltweit. Werte über 150 werden als ungesund eingestuft, über 300 als gefährlich.

Sollte sich der Dunst verschlimmern, „könnte es – je nach Verschmutzungsgrad – zu Einschränkungen bei Aktivitäten im Freien kommen, die sich vor allem auf Unterhaltungsangebote beziehen und nicht auf das Fahrerlager und die Rennstrecke“, so die FIA: „Aufgrund der neuesten verfügbaren Informationen ist jedoch nicht zu erwarten, dass die Luftqualität und der Smog eine Gefahr für den Rennbetrieb oder die Durchführung der Veranstaltung darstellen.“

Am Freitag fand das einzige Training in Singapur wie geplant statt. Am Nachmittag deutscher Zeit (14.30 Uhr/Sky) steht das Qualifying für den letzten Sprint des Jahres an.