Brisante Enthüllung von Horner

von SPORT1
Protest F1-Finale: "Mercedes hat Fehler gemacht!"
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Protest F1-Finale: "Mercedes hat Fehler gemacht!"

Der ehemalige Red-Bull-Boss Christian Horner räumt ein, Rennleiter Michael Masi im WM-Finale 2021 gezielt unter Druck gesetzt zu haben.

Christian Horner hat eingeräumt, im dramatischen WM-Finale von Abu Dhabi 2021 gezielt Druck auf Rennleiter Michael Masi ausgeübt zu haben. In seiner Autobiografie Drive schildert der frühere Red-Bull-Teamchef, wie er nach Nicholas Latifis Unfall auf einen Neustart drängte. „Mir rutschte das Herz in die Hose“, schreibt Horner über die Phase hinter dem Safety Car.

Max Verstappen und Lewis Hamilton waren punktgleich in das entscheidende Rennen gegangen. Hamilton führte, während Verstappen unter Safety-Car-Bedingungen frische Softreifen holte. Fünf überrundete Autos trennten den Red-Bull-Piloten jedoch von seinem Mercedes-Rivalen – eine entscheidende Hürde für einen möglichen Angriff in nur einer verbleibenden Rennrunde.

Christian Horner wurde im Juli 2025 bei Red Bull von seinen Aufgaben entbunden
Christian Horner wurde im Juli 2025 bei Red Bull von seinen Aufgaben entbundenChristian Horner wurde im Juli 2025 bei Red Bull von seinen Aufgaben entbunden© IMAGO/BSR Agency

Horner wandte sich an die Rennleitung

Horner wandte sich deshalb über Funk an die Rennleitung: „Komm schon, Michael, wir müssen dieses Rennen wieder starten. Warum räumen wir diese überrundeten Autos nicht aus dem Weg?“

Masi ließ anschließend nur die fünf Wagen zwischen Hamilton und Verstappen am Safety Car vorbeifahren und gab das Rennen für die finale Runde frei.

Masi sorgt nach dem Formel-1-Finale für Zoff

Verstappen nutzte seinen massiven Reifenvorteil, überholte Hamilton und sicherte sich den Titel. Mercedes tobte.

Die FIA hielt später fest, dass das Safety Car entgegen dem damals vorgesehenen Ablauf ohne zusätzliche Runde hereingeholt wurde. Zugleich verwies der Weltverband auf unterschiedliche Auslegungen der einschlägigen Artikel im Sportlichen Reglement.

DEINE MEINUNG

Horner betont dennoch mit Blick auf Masi: „Er traf die Entscheidung. Sie lag im Rahmen seiner Befugnisse nach dem Reglement, auch wenn es so zuvor nie gemacht worden war.“

Für den damaligen Teamchef war die Lage klar: Red Bull habe die Entscheidung nicht getroffen, sondern lediglich die sich bietende Chance genutzt. „Wir hatten diese eine Runde, um es zu versuchen. Und wenn einer in einer solchen Runde liefern kann, dann ist es Max.“


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.