Formel 1: Verstappen feiert nach kuriosem Show-Event
Offiziell! Zukunft von Max Verstappen geklärt
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen kehrt in ein Kart zurück und feiert einen Sieg in einem kuriosen Show-Event.
Aus „Max gegen 100“ wurde ganz schnell „Verstappen gegen sich selbst“: Der Formel-1-Star hat in einem launigen Showrennen seine Steuerkünste im Go-Kart getestet – und ist auch am kleinen Lenkrad eine Ausnahmeerscheinung.
Gut 30 Minuten brauchte der viermalige Weltmeister, um seine 100 Gegnerinnen und Gegner nach und nach zu überholen, wer hinter den Niederländer zurückfiel, schied aus dem Rennen aus. Verstappen war von Rang 101 gestartet und sollte es innerhalb von 30 Runden an die Spitze schaffen, er benötigte nur die Hälfte dieser Distanz.
Verstappen triumphiert im Chaos-Rennen
„Ich denke das war mein bisher größter Sieg“, sagte der Niederländer nach dem letzten Überholmanöver im Helmfunk lachend. Es sei „sehr chaotisch“ gewesen, „aber sehr lustig“. Auf dem Gelände der Rennstrecke im englischen Silverstone war der Kurs aufgebaut worden, der über Teile der legendären Formel-1-Strecke führte, organisiert wurde das Event von Verstappens Arbeitgeber Red Bull. Seine Gegner setzten sich zusammen aus Prominenten, Influencern und Fans sowie Athletinnen und Athleten aus verschiedensten Sportarten – darunter der deutsche Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer.
„Ich darf nicht zu viel Zeit am Anfang verlieren“, hatte Verstappen vor dem Start gesagt, und daran hielt er sich. Mehr als 60 Karts überholte er in der ersten Runde, darunter auch Neugebauer. Auf der Strecke herrschte Chaos, die Amateure schalteten sich teilweise gegenseitig aus. Danach erst entzerrte sich das Feld, und Verstappen benötigte zumindest ein bisschen mehr Zeit: Auf Runde 4 war er in den Top 20 angekommen, auf Runde 6 in den Top 10, auf Runde 8 in den Top 5. In dieser Phase musste er auf durchaus ambitionierte Gegner aufholen, es dauerte aber nicht mehr lange. „Das ist mein erster Sieg des Jahres, den nehme ich“, sagte Verstappen, dessen Red Bull in der Formel 1 derzeit kein Siegerauto ist.
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Für Verstappen war das Rennen eine Rückkehr zu seinen sportlichen Wurzeln. Mit vier Jahren hatte er seine ersten Rennerfahrungen im Go-Kart gesammelt, später krönte er sich im Jahr 2013 zum Kart-Weltmeister. Verstappen ragte damals dermaßen heraus, dass er mit 16 Jahren direkt vom Kart in die Formel 3 aufstieg. Und schon nach einer Saison in der Nachwuchsserie holte Red Bull ihn dann in die Formel 1.