Wie kehrt F1 zurück nach Deutschland?
Verstappen verrät Gründe für Verlängerung
Der ehemalige Haas-Teamchef spricht sich für eine Rückkehr aus.
In Zandvoort fährt die Formel 1 am Sonntag zum vorerst letzten Mal, in Deutschland gibt es schon seit 2020 kein Rennen mehr. Günther Steiner, ehemaliger Teamchef bei Haas, spricht sich für eine Rückkehr aus: „Man sollte einen langfristigen Plan haben, dass die Formel 1 in Deutschland Halt macht“, sagte der 61-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
„Man kennt das Land ja. Wenn man sich einsetzt, dann wird das gut. Und ich hoffe, das passiert.“
Hockenheimring-Rückkehr noch ungewiss
Mit der „Automobilindustrie in Deutschland“ und Mercedes und Audi als „zwei deutschen Herstellern“ sei es „enttäuschend“, dass die Nation kein Teil der Rennserie ist, fuhr Steiner fort: „Ich glaube nicht, dass es kurzfristig passieren wird. Man muss es dann ordentlich aufbauen, dass der Grand Prix auch hier bleibt.“
Steiner, aktuell Geschäftsführer des MotoGP-Teams KTM Tech3, ist mit dieser Ansicht nicht allein. Erst kürzlich sprach Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali davon, den Hockenheimring als Rennstrecke „mittelfristig zurückzubringen“. Der Italiener erklärte jedoch auch: „Es wären allerdings andere Investitionen erforderlich.“ Jorn Teske, Geschäftsführer in Hockenheim, sagte dem SID dazu: „Wie bereits in den vergangenen Jahren mehrfach betont, stehen wir in regelmäßigem Austausch mit der Formel 1. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine neuen konkreten Ergebnisse oder Perspektiven vermelden.“
Zandvoort-Aus, Nürburgring ausgelastet
Der Nürburgring als zweiter ehemaliger Standort spielt offenbar keine Rolle, auch weil die Strecke „für die kommende Saison komplett ausgelastet“ ist, so Geschäftsführer Christian Stephani. 2020 wurde dort während der Corona-Pandemie ersatzmäßig einmalig der Grand Prix der Eifel ausgetragen.
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Mit Zandvoort, das an der niederländischen Küste liegt, verschwindet nun ein weiterer Grand Prix aus dem Kalender. Der Grund: Hohe Antrittsgebühren und keine finanzielle Unterstützung durch die Regierung.