Schieß-WM: Peter holt Gold mit der Schnellfeuerpistole
Der Olympia-Vierte von Paris feiert in Doha den größten Erfolg seiner Karriere.
Florian Peter hat bei der Schieß-WM in Doha Gold mit der Schnellfeuerpistole über 25 m gewonnen und damit den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 26 Jahre alte Olympiavierte von Paris setzte sich am Mittwoch souverän durch und sicherte der deutschen Mannschaft den ersten Titel in der katarischen Hauptstadt. Zudem bringt Peters Triumph einen olympischen Quotenplatz für Los Angeles 2028.
„Ich bin überglücklich und stolz. Der Titel bedeutet mir sehr viel. Da ist schon ein Traum wahr geworden“ sagte der Hesse, der zudem in der Teamwertung mit Emanuel Müller und Oliver Geis Silber gewann: „Aber gerade gegen Ende des Finals, als ich dann realisiert habe, jetzt kann es wirklich der WM-Titel werden, da war ich schon sehr aufgeregt. So aufgeregt war ich beim Schießen davor noch nie.“
Peter hatte bei Weltmeisterschaften bereits zweimal Mannschaftsgold gewonnen, im Einzel reichte es zuvor zu zweimal Bronze in Baku 2023. Diesmal setzte er sich in einem spannenden Finale vor den Franzosen Clement Bessaguet und Jean Quiquampoix durch. „Ich bin total geflasht, ich bin den Tränen nahe. Mit dem WM-Titel habe ich gar nicht gerechnet“, sagte Bundestrainer Detlef Glenz: „Florian ist kein Diamant, sondern ein Brillant. Denn ein Diamant ist ja ein ungeschliffener Stein.“
Müller schlitterte als Vierter knapp an einer Medaille vorbei. Geis, bis dahin der überragende Schütze der Saison, verpasste das Finale um einen Rang und wurde Zehnter.