Polen boykottiert IOC-Empfehlung
Polen boykottiert IOC-Empfehlung
Aus Protest gegen die Wiederzulassung von Athleten aus Russland und Belarus verzichtet der polnische Fechtverband auf das Weltcupturnier in Posen und stellt sich gegen das Internationale Olympische Komitee.
Aus Protest gegen die Wiederzulassung von Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus verzichtet der polnische Fechtverband auf die Ausrichtung des für April vorgesehenen Weltcupturniers in Posen.
Die Konkurrenz im Damen-Florett gehörte auch zur Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris.
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„Wir können das Turnier unter den vom Weltverband vorgegebenen Bedingungen nicht durchführen“, teilte Verbands-Vizepräsident Adam Konopka der französischen Nachrichtenagentur AFP mit.
Polens Fechtverband stellt sich gegen IOC
Der Weltverband FIE hatte beschlossen, russische und belarussische Athletinnen und Athleten ab April und damit zur Olympia-Qualifikation wieder zuzulassen.
Später gab auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) die generelle Empfehlung aus, Sportlerinnen und Sportlern aus den beiden Ländern unter Bedingungen die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen wieder zu ermöglichen.
Vor Polen hatten auch Deutschland und Frankreich bereits auf die Austragung von Weltcupturnieren verzichtet.
Der französische Verband gab den Degen-Weltcup in Saint-Maur-des-Fosses (19. bis 21. Mai) zurück.
Weitere News
Der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) hatte Mitte März beschlossen, den Frauenflorett-Weltcup im Mai in Tauberbischofsheim nicht durchzuführen.