US-Sprintstars räumen ab

von SID
US-Sprintstars räumen ab

In Budapest sind die 10,62 Sekunden von 100-m-Weltmeisterin Melissa Jefferson-Wooden das Highlight.

150.000 Dollar Siegprämie für rund 10 Sekunden auf der Bahn: Die US-Sprintstars Melissa Jefferson-Wooden und Kenneth Bednarek haben am zweiten Tag der neuen Ultimate Championship der Leichtathletik in Budapest die 100-m-Entscheidungen mit Topzeiten gewonnen. Vor allem Jefferson-Woodens Leistung ragte heraus.

Sprint-Gala: Jefferson-Wooden siegt knapp

Die Weltmeisterin lief am Samstagabend 10,62 Sekunden und blieb damit nur eine Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit aus dem WM-Finale in Tokio vor einem Jahr. Nur drei Läuferinnen waren jemals schneller. Jefferson-Wooden gewann das Duell mit Olympiasiegerin Julien Alfred, die in 10,74 Sekunden Zweite wurde. Dritte in einem höchstklassigen Finale wurde Sha’Carri Richardson (USA/10,76), die 2023 an gleicher Stelle Weltmeisterin geworden war.

Bei den Männern setzte sich Staffel-Weltmeister Bednarek in 9,85 Sekunden vor dem Jamaikaner Oblique Seville (9,90) durch, der die 100 m bei der WM in Tokio gewonnen hatte. Dritter wurde Ronnie Baker (USA/9,93).

Topzeiten über 400 und 800 m

Während am Tag nach dem Triumph von Hammerwerfer Merlin Hummel keine Deutschen am Start waren, erzielten weitere Läufer und Läuferinnen Topleistung. Botswanas Weltmeister Busang Collen Kebinatshipi lief über 400 m in 43,39 Sekunden die fünftbeste Zeit der Geschichte. Über 800 m kam Europameisterin Audrey Werro aus der Schweiz in immer noch glänzenden 1:55,88 Minuten nicht ganz an das herausragende Niveau der vergangenen Wochen heran.