Posse bei Salah-Klub! Trainer weg
Mitten in der Nacht! Irre Trainer-Wende bei Salah-Klub
Trabzonspor kommt weiter nicht zur Ruhe. Trainer Fatih Tekke muss nun doch seinen Posten räumen. Seinen Rücktritt im TV vor wenigen Tagen hatte die Klubführung nicht angenommen.
Die Posse bei Trabzonspor ist um ein weiteres Kapitel reicher – und Trainer Fatih Tekke ist beim türkischen Topklub um Starspieler Mohamed Salah nun doch Geschichte.
Am Dienstag gab der Verein von der türkischen Schwarzmeerküste das Aus des 48-Jährigen bekannt. Nach einem Gespräch mit Vizepräsident Serkan Kilic habe man in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, sich „im Sinne der Interessen und zukunftsgerichteten Ziele von Trabzonspor zu trennen“. Damit endet auch ein kurioses Hin und Her.
Trabzonspor-Trainer tritt live im TV zurück
Am vergangenen Donnerstag hatte Tekke unmittelbar nach der 0:4-Klatsche gegen Ferencvaros Budapest, die das Verpassen der Ligaphase der Europa League bedeutete, in einem TV-Interview seinen Rücktritt erklärt.
„Ich will mich kurz fassen. Niemand weiß davon. Mit sofortiger Wirkung trete ich von meinem seit 18 Monaten ausgeübten Amt zurück. Diese Strafe mir selbst aufzuerlegen, ist wohl mein gutes Recht“, sagte Tekke beim Sender a spor.
Doch um 1.42 Uhr in der Nacht auf Freitag reagierte Trabzonspor mit einem Statement und lehnte den Rücktritt des Cheftrainers ab.
Trabzonspor kassiert Pleite bei Aufsteiger
Am Montag folgte dann jedoch der nächste sportliche Rückschlag: Bei Aufsteiger Amed SK unterlag der siebenmalige türkische Meister trotz eines frühen Treffers von Neuzugang Salah mit 1:2.
Während die Suche nach einem Nachfolger läuft, wird die Mannschaft beim kommenden Spiel gegen Genclerbirligi von Hüseyin Cimsir betreut.
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Trabzonspor hatte sich im Sommer prominent verstärkt. Neben dem früheren Liverpool-Star Salah wechselte auch dessen früherer Teamkollege Fabinho von Al-Ittihad ans Schwarze Meer. Trabzonspor ist trotz des Scheiterns in den EL-Playoffs in der Ligaphase der Conference League dabei und empfängt dort am 5. November den SC Freiburg.