Woltemade-Coach sieht nach Abpfiff Rot
So hat Woltemade seinen Trainer sofort beeindruckt
Juventus Turin kommt weiter nicht richtig in Schwung. Das gilt auch für Nick Woltemade, dessen Trainer nach Abpfiff wütet.
Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade kommt mit Juventus Turin weiter nicht richtig in Fahrt. Mit dem 24-Jährigen als Einwechselspieler erreichte Juve in der Serie A bei Cagliari Calcio spät immerhin noch ein 1:1 (0:1), liegt aber nun schon fünf Punkte hinter der Tabellenspitze.
Nach seiner Einwechslung zeigte Woltemade, der auch zuletzt bei seinen Einsätzen in der DFB-Elf unter Jürgen Klopp glücklos geblieben war, gerade in der Schlussphase eine engagierte Leistung.
Nach Abpfiff gerieten die beiden Trainer aneinander. Cagliari-Coach Fabio Pisacane bolzte den Ball senkrecht in den Himmel, woraufhin Luciano Spalletti auf ihn zustürmte. Es gab zwar einen Handshake, doch zusätzlich packte Pisacane Spalletti am Arm.
Beide Trainer sehen Rot
Dies schien dem Juve-Trainer gar nicht zu passen, er redete wütend auf sein Gegenüber ein. Umstehende trennten die beiden Übungsleiter letztlich. Der Schiedsrichter zeigte beiden die Rote Karte.
Daniel Maldini (20.) sorgte mit seinem Tor im ersten Durchgang für Sorgen bei Juve. Den massigen Ballbesitz im zweiten Durchgang nutzte immerhin der frühere Frankfurter Randal Kolo Muani (81.) zum Ausgleich. Nach dem Punktgewinn steht der 36-malige italienische Meister auf Platz sechs und sucht in dieser Saison weiter die Konstanz.
Das gilt auch für Woltemade, die Leihgabe von Newcastle United kam nach 60 Minuten ins Spiel. Auch in seinem vierten Kurzeinsatz in der Liga verbuchte er keine Torbeteiligung, rieb sich aber in der Schlussphase mit mehreren starken Aktionen auf. Kurz nach dem Ausgleich staubte Woltemade um ein Haar den Siegtreffer ab, er bekam aber keinen Druck hinter seinen Kopfball aus kurzer Distanz (85.).
Mit Sport-Informations-Dienst (SID)