Sucht Juventus Turin schon Alternativen zu Nick Woltemade?
So hat Woltemade seinen Trainer sofort beeindruckt
Nick Woltemade muss nach einer enttäuschenden Länderspielpause auch um seine Rolle bei Juventus bangen. Die Bianconeri sollen bereits ihre Fühler nach einem Ersatz ausgestreckt haben.
Nick Woltemade steckt nach der XXL-Länderspielpause weiter im Formtief. Auch sein aktueller Arbeitgeber Juventus Turin zeigt erste Zweifel am Stürmer. Laut Gazzetta dello Sport soll Juve bereits auf der Suche nach einem weiteren Stürmer für die nächste Transferperiode sein. Und das, obwohl Woltemade erst seit knapp einem Monat an den italienischen Rekordmeister verliehen ist.
Der horrende Fehlschuss aus kürzester Distanz im Nations League Spiel gegen Serbien hat laut Gazzetta auch bei der Alten Dame für Stirnrunzeln gesorgt.
Woltemades Wunschrolle steht ihm selber im Weg
Trotz seiner Größe (1,98 Meter) fühlt sich Woltemade am wohlsten, wenn er sich nicht im Strafraum befindet. Bekanntlich bewegt er sich am liebsten hinter dem Stürmer als Zehner oder als „Neuneinhalber“, wie er sich selbst mal definierte. Beim VfB Stuttgart bildete er neben Deniz Undav oft auch eine klassische Doppelspitze.
Aber genau diese Wunschrolle scheint Woltemade jetzt zum Verhängnis zu werden. Denn wie die Gazzetta berichtet, erfüllt Woltemades Profil nicht das, wonach Coach Luciano Spalletti im Sommer gesucht hat. Mit dem verletzten Kenan Yildiz, dem Ex-Leverkusener Kerim Alajbegovic und Nico Gonzalez hat Juventus drei weitere Spieler, die Woltemades Wunschposition spielen können.
Juventus schaut sich bereits nach Ersatz um
Deshalb soll die Alte Dame nun auf der Suche nach einem Stürmer mit mehr Strafraum- und Abschlussqualitäten sein. Unter anderem soll Brian Brobbey (AFC Sunderland) ein Kandidat für den Winter sein.
Die erweiterte Wunschliste der Bianconeri umfasst laut Gazzetta ebenfalls Mateo Retegui (Al-Qadsiah), Folarin Balogun (AS Monaco) und Antonio Raimondo, der Entdeckung des Serie-A-Überraschungsteams Frosinone Calcio.
Woltemade hinkt seit Beginn des Jahres seiner Form aus Stuttgart hinterher. Nach einer äußerst schwierigen Rückrunde für Newcastle konnte er in Turin bisher noch nicht richtig Fuß fassen. In vier Spielen kann der 24-Jährige nur ein Tor per Elfmeter und hauptsächlich Kurzeinsätze aufweisen.