Zweifel an Nick Woltemade: „Er ist ein Fragezeichen“
So hat Woltemade seinen Trainer sofort beeindruckt
Ex-Juve-Profi Nicola Zanini sieht bei Juventus weiter offene Fragen zur idealen Position von Nick Woltemade. Er sieht den Deutschen nicht als klassischen Mittelstürmer.
Nick Woltemade überzeugt bei Juventus bislang vor allem auf europäischer Bühne. Der deutsche Angreifer traf beim 2:1-Sieg in der Europa League bei Celta Vigo und erzielte damit in seinen ersten beiden UEFA-Einsätzen für die Bianconeri jeweils ein Tor.
In der Serie A gelang es ihm dagegen noch nicht, diese Leistungen regelmäßig zu bestätigen. Juventus setzt dennoch auf den bis zum 30. Juni 2027 von Newcastle United ausgeliehenen Offensivspieler und will ihm Zeit zur weiteren Entwicklung geben.
Ex-Juventus-Profi Nicola Zanini sieht vor allem taktischen Klärungsbedarf. In der Radiosendung 1 Football Club bei 1 Station Radio sagte er: „Er ist ein Fragezeichen. Ich habe das Spiel gesehen, und zeitweise schien er völlig außerhalb des Spielsystems zu sein. Danach kam er wieder besser hinein, aber er ist ein spezieller Spieler. Er ist kein klassischer Mittelstürmer, auch wenn ihm seine körperliche Statur erlaubt, diese Rolle zu spielen. Man muss genau verstehen, wie man ihn einsetzen kann.“
Zanini bescheinigte Woltemade die Anlagen, verschiedene Systeme mitzutragen. „Ich stimme dem zu, was zuvor über die Notwendigkeit gesagt wurde, flexibel zu sein und das System in bestimmten Phasen eines Spiels zu verändern. Woltemade ist einer dieser Spieler, die Juventus das ermöglichen können, aber er muss seine ideale Position noch finden“, erklärte der frühere Mittelfeldspieler.
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