“Manchester City wird von Instanz zu Instanz ziehen“

Plötzlich spricht sogar der Staatschef über ManCity
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Plötzlich spricht sogar der Staatschef über ManCity

Nach dem Schuldspruch für Manchester City stellt sich eine große Frage: Wie geht es jetzt weiter? Premier-League-Experte Joachim Hebel stellt eine These auf.

Wie geht es mit Manchester City nach dem Schuldspruch in 115 Anklagepunkten im Finanzskandal weiter? Es wird zwar viel darüber diskutiert, aber noch gibt es keine endgültige Strafe von der Premier League. Experte Joachim Hebel geht nicht davon aus, dass schnell eine Entscheidung erfolgen wird.

“Manchester City wird von Instanz zu Instanz ziehen“, war sich der 39-Jährige im Gespräch mit SPORT1 sicher. Er verwies aber darauf, dass laut des Protokolls innerhalb von 30 Tagen eine Strafe ausgesprochen werden muss.

Manchester City ist im Finanzskandal in allen 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden
Manchester City ist im Finanzskandal in allen 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen wordenManchester City ist im Finanzskandal in allen 115 Anklagepunkte schuldig gesprochen worden© IMAGO/Propaganda Photo

Manchester hat bereits Berufung eingelegt

Der Kommentator ergänzte, dass es Teil der Anklage sei, dass sich der Verein während der Aufarbeitung des Finanzskandals nicht kooperativ gezeigt habe, gleichzeitig aber bisher jegliche Schuld von sich weist: „Wie es genau weitergehen wird, weiß keiner.“

Gleichzeitig verwies Hebel darauf, dass es in der Vergangenheit schon Punktabzüge gegen Nottingham Forest und den FC Everton wegen finanzieller Regelverstöße gegeben habe.

„Der Unterschied ist: Diese beiden Mannschaften haben das Urteil akzeptiert”, erklärte er.

Welche Strafe kommt auf Man City zu?

Als mögliche Strafen nannte Hebel einen Abzug von 40 bis 60 Punkten, eine Schadenersatzzahlung, die von der Liga an die Vereine verteilt wird, sowie eine Transfersperre. All diese Sanktionen könnten Manchester City schwer treffen. „Die werden nicht wieder oben dabei sein, wenn alles glattläuft“, betonte Hebel.

Er sagte abschließend: „Das Geld, was von den Besitzern reingepumpt wurde, das muss dann weg sein. Dann kommen noch die Strafzahlungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie wieder zurückkommen und direkt Meister werden.”