Experte schimpft über Leon Goretzka
Goretzkas Situation frustriert Villa-Coach
Der ehemalige Premier-League-Spieler Jay Bothroyd kritisiert Leon Goretzka nach dem 0:3 von Aston Villa im Carabao Cup gegen Bournemouth deutlich.
Deutliche Kritik an Leon Goretzka nach seinem ersten Startelf-Auftritt überhaupt im Trikot von Aston Villa! Ex-Profi Jay Bothroyd schimpfte nach Villas 0:3 bei Bournemouth im Carabao Cup über den deutschen Mittelfeldspieler, der im Sommer vom FC Bayern auf die Insel gewechselt war.
Amine Adli hatte Bournemouth früh in Führung gebracht, Lewis Cook und Álvaro Rodríguez erhöhten nach der Pause. Für Villa endete damit eine Serie von sieben ungeschlagenen Spielen. Besonders eine Szene kurz vor der Halbzeitpause brachte Bothroyd bei Sky Sports auf die Palme.
Darum gibt es deutliche Kritik an Leon Goretzka
Goretzka setzte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ein Eckball-Vorlage von Emiliano Buendía per Kopf neben das Tor. „Das war ihre beste Chance. Buendía hat überall für Chaos gesorgt, den Ball hereingebracht und Goretzka kommt zum Abschluss“, sagte der frühere englische Nationalspieler.
Einmal in Fahrt, legte Bothroyd nach: „Ich weiß nicht, warum er den Ball nach unten köpft. Das ist kein schwieriger Kopfball, er muss das Tor treffen. Glenn, schau dir das an. Ich kann das nicht glauben – das ist ein freier Kopfball. Er muss treffen, das ist schwach. Er hat für einige der größten Klubs der Welt gespielt.“
Daten bescheinigen Goretzka eine gute Leistung
Die Daten relativieren die Schärfe der Kritik allerdings: Goretzkas Abschluss hatte lediglich einen Expected-Goals-Wert von 0,03 und wurde nicht als vergebene Großchance gewertet. Villa kam insgesamt auf 1,65 xG und ließ vier Großchancen liegen.
Goretzka erhielt bei FotMob mit 7,2 die beste Bewertung seines Teams, brachte 97 Prozent seiner Pässe an und verbuchte gemeinsam mit einem weiteren Spieler die meisten erfolgreichen Dribblings der Partie. Zusammen mit João Gomes gehörte er trotz der klaren Niederlage zu den auffälligeren Akteuren der Gäste.
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