Ex-ManUnited-Coach packt aus: „Ich wollte nur einen Spieler“ – Harry Kane

Ohne den Namen zu nennen, wird Kane deutlich
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Ohne den Namen zu nennen, wird Kane deutlich

Erik ten Hag rechnet mit Manchester United ab. Der frühere Teammanager verrät, warum er unbedingt Harry Kane verpflichten wollte - und erhebt schwere Vorwürfe zur Klubkultur.

Erik ten Hag hat enthüllt, dass Harry Kane während seiner Zeit bei Manchester United sein absoluter Wunschtransfer war. Der Niederländer erklärte, dass der englische Torjäger aus seiner Sicht die entscheidende Figur für einen Neuaufbau der Red Devils hätte sein können.

In einem ausführlichen Interview mit The Athletic blickte ten Hag auf seine Zeit in Manchester zurück und kritisierte sowohl die Transferpolitik als auch die Strukturen innerhalb des Vereins. Mit Blick auf den Sommer 2023 stellte der Ex-Trainer klar: „Ich habe zu ihnen gesagt: Ich will nur einen Spieler – und ihr wisst, wen.“

Ex-United-Coach Erik ten Hag wollte Harry Kane nach Manchester lotsen
Ex-United-Coach Erik ten Hag wollte Harry Kane nach Manchester lotsenEx-United-Coach Erik ten Hag wollte Harry Kane nach Manchester lotsen© IMAGO/ANP

Ten Hag wollte erfahrene Führungsspieler

Nach eigenen Angaben kämpfte er intensiv um eine Verpflichtung des heutigen Bayern-Stars. „Ich habe dafür gekämpft. Ich habe gehört, dass er sehr positiv eingestellt war, aber ich habe nie mit ihm über das Thema gesprochen. Ich weiß nicht, wie der Entscheidungsprozess bei John, Richard und den Glazers ablief“, sagte der 56-Jährige mit Blick auf die Klubeigentümer.

Der verpasste Kane-Transfer sei aus seiner Sicht einer der Gründe gewesen, weshalb die sportliche Entwicklung bei United ins Stocken geraten sei. Ten Hag argumentierte, dass junge Talente erfahrene Führungsspieler benötigen. Kane nannte er dabei ebenso wie Declan Rice und Bruno Fernandes – für ihn allesamt Spieler, die Verantwortung übernehmen und einer Mannschaft Stabilität verleihen könnten.

Scharfe Kritik an ManUnited-Kultur

Darüber hinaus ging ten Hag hart mit seinem Ex-Klub ins Gericht. „Und so setzen sie diese toxische Kultur fort; sie schüren sie, sie geben den Spielern die Macht“, sagte er. Als Beispiel nannte er Marcus Rashford, dessen Qualitäten er zwar ausdrücklich lobte, dem er jedoch auch klare Grenzen setzen wollte.

„Rashford ist ein großartiger Spieler, wenn seine Einstellung stimmt. Ich habe ihm immer mein Vertrauen entgegengebracht und ihn eingesetzt. Aber wenn man solche Maßstäbe setzt, muss man manchmal Korrekturen vornehmen“, meinte ten Hag.

DEINE MEINUNG

Rashford, der wegen einer Hüftverletzung zu Beginn der Saison regelmäßig behandelt werden musste, überzeugte nach dem Ende der Ten-Hag-Ära bei seinen Leihstationen bei Aston Villa und dem FC Barcelona.

Dem Bericht zufolge sind die Verantwortlichen von Manchester United der Meinung, dass sich das Verhalten innerhalb des Kaders inzwischen verbessert habe.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.