Scharfe Kritik an Wirtz
Wirtz will wieder zurück auf seine "Lieblingsposition"
Beim FC Liverpool enttäuschen vor allem Florian Wirtz und Alexander Isak zum Saisonauftakt. Nach dem Spiel hagelt es heftige Kritik.
Der Spießrutenlauf für Florian Wirtz durch Englands Expertenwelt geht auch in der neuen Premier League-Saison nahtlos weiter: Gary Neville hat Wirtz und auch Alexander Isak nach deren erneutem blassem Auftritt für den FC Liverpool deutlich angezählt.
Der ehemalige Kapitän von Manchester United sieht beim teuersten Offensiv-Duo der Klubgeschichte vor allem ein Problem: fehlende Schärfe und zu wenig Widerstandsfähigkeit.
Gary Neville findet Florian Wirtz zu „nett“
„Sie sind zu nett. Und wenn du nett sein willst, musst du unglaublich gut Fußball spielen“, meinte Neville in seinem eigenen Gary Neville Podcast – das sei beiden nicht gelungen. Besonders Wirtz rückte ins Zentrum seiner Kritik: „Ich sehe keine Bissigkeit bei Wirtz. Ich sehe nur einen netten Spieler, der über den Platz läuft und nie so wirkt, als würde er sich zerreißen.“
Beim 2:2 gegen Newcastle United zum Auftakt in die neue Premier-League-Saison waren beide Akteure unauffällig und der deutsche Nationalspieler wurde bereits nach 63 Minuten ausgewechselt. Isak wiederum tat sich bei seinem ersten Auftritt im St James’ Park seit seinem hitzigen Abgang im vergangenen Jahr schwer – und wurde von lautstarken Anfeindungen begleitet.
Wirtz? „Gibt Spieler, die eleganter sind“
„Wir waren nett zu ihnen“, führte Neville über das Duo aus, das den FC Liverpool insgesamt rund 270 Millionen Euro (Wirtz 125, Isak 145) Ablöse gekostet hat. „Sie müssen liefern, sonst werden sie viel Kritik bekommen“, prognostizierte der 51-Jährige. Schon die vergangene Saison lief für beide nicht optimal: Wirtz konnte seine hohen Erwartungen nicht gänzlich erfüllen, Isak verletzte sich schwer und fiel fast vier Monate aus.
Der TV-Experte bemängelte zudem den aus seiner Sicht trägen Spielstil des Deutschen. „Es gibt Spieler, die eleganter sind und einfach über den Platz schweben“, erklärte er und nannte unter anderem Mesut Özil und Kai Havertz als Beispiel. „Manchmal möchte ich ihm einen Tritt in den Hintern geben“, formulierte Neville drastisch.
Ein weiteres Problem seien die Abstimmung und Positionierung zwischen Wirtz und Isak: „Manchmal denke ich, er bewegt sich zu viel und ist nicht nah genug an seinem Stürmer. Ich sehe nicht, dass er mit Isak kombiniert“, stellte Neville fest. Sein Appell an Wirtz: „Er muss weniger daran denken, am Spielaufbau beteiligt zu sein, er muss daran denken, ein zweiter Stürmer zu sein statt ein dritter Mittelfeldspieler.“ Im 4-2-3-1 der Reds läuft Wirtz überwiegend als Zehner hinter Isak in der Sturmspitze auf.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.