Barca-Enthüllung: Täuschte der Klub bei Hallenbau?
Barca-Boss offenbart brisante Transfer-Hintergründe
Wie finanziert der FC Barcelona seine neue Mehrzweckhalle? Eine Zeitung enthüllt dubiose Details.
Der FC Barcelona muss für den Bau der neuen Mehrzweckhalle Palau Blaugrana eine eigenständige Lösung finden. Präsident Joan Laporta erklärte bei der Versammlung der Delegierten, die den zusätzlichen Kredit über 300 Millionen Euro für die Fertigstellung des Camp Nou genehmigte: „Der neue Palau Blaugrana fällt nicht unter die 300 Millionen.“
Laporta betonte aber: „Wir suchen nach Lösungen. Das wird keine Schulden verursachen und die Finanzierung nicht beeinflussen.“
Damit steht fest, dass der Hallenneubau nicht über die 2023 vereinbarte Finanzierung von 1,45 Milliarden Euro abgewickelt wird. Beim Mitgliederreferendum am 19. Dezember 2021 war für das sogenannte Espai Barca noch ein Gesamtvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro vorgesehen, darunter 420 Millionen Euro für den Palau Blaugrana. 87,8 Prozent der abstimmenden Mitglieder votierten damals dafür.
Woher kommt das Geld für die neue Barca-Halle?
Als der Klub im April 2023 die Vereinbarung mit Goldman Sachs, JP Morgan und weiteren Investoren präsentierte, fehlte dieser Posten allerdings in der Aufschlüsselung. Der damalige Wirtschafts-Vizepräsident Eduard Romeu antwortete auf Nachfrage von Mundo Deportivo dennoch knapp: „Ja.“
Auch in den folgenden Jahren hielt die Klubführung zunächst am ursprünglichen Zeitplan und der Zuordnung zum Espai Barca fest. Bei der Delegiertenversammlung im Oktober 2024 wurde ein Baubeginn im ersten Quartal 2025 sowie eine Fertigstellung Anfang 2028 dargestellt, während Josep Cubells im September 2025 gegenüber La Vanguardia sagte: „Der Nou Palau ist Teil des Espai-Barca-Projekts.“
Im Februar 2026 wurde im Verfahren eines Mitglieds, das die fehlenden 420 Millionen Euro in den Investorenverträgen beanstandet hatte, vor Gericht eingeräumt, dass diese Summe dort nicht enthalten war; die Klage gegen die Einstellung der vereinsinternen Beschwerde blieb jedoch ohne Erfolg. Kurz vor der Wahl erklärte Schatzmeister Ferran Olivé dann, der Palau sei grundsätzlich durch einen Versammlungsbeschluss vorgesehen, doch erst nach Abschluss der Stadionbilanz könne feststehen, welcher Betrag dafür verwendet werden könne.
Von der „Chronologie einer Täuschung“ schrieb Mundo Deportivo nun in ihrem jüngsten Bericht zu dem Thema.
Im Palau tragen beispielsweise die Basketballer des FC Barcelona ihre Heimspiele aus.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.