Ex-Liverpool-Star legt emotionales Geständnis ab
Andy Carroll schildert in seiner neuen Autobiografie, wie unfreiwillig sein Rekordwechsel von Newcastle United zum FC Liverpool für ihn gewesen sein war. Der Ex-Profi teilt eine emotionale Geschichte.
Andy Carroll hat seinen Wechsel von Newcastle United zum FC Liverpool als erzwungenen Abschied von seinem Jugendklub beschrieben. In seiner am Donnerstag erschienenen Autobiografie Owning It erzählt der 37-Jährige, Newcastle habe ihn im Januar 2011 zum Einreichen eines Transfergesuchs gedrängt – andernfalls hätte er für die Magpies nicht mehr gespielt.
Beim Medizincheck an der Anfield Road habe Carroll auf ein Scheitern gehofft. „Ich dachte immer wieder: Bitte lass mich einfach durchfallen, dann kannst du nach Hause gehen“, schrieb der Stürmer. Er habe den Test jedoch problemlos bestanden. Newcastle habe ihn „in eine Ecke gedrängt“, so der 37-Jährige weiter.
Andy Carroll sagt, er wollte gar nicht zum FC Liverpool
Er widerspricht damit der damaligen Darstellung, er habe den Wechsel unbedingt selbst vorantreiben wollen. Bei seiner Präsentation neben Luis Suárez habe er ausgesehen, „als wollte ich weinen“, sich aber bemüht, Freude über den Schritt auszustrahlen.
Er wollte den Liverpool-Fans nach der damaligen Rekordablöse von 41 Millionen Euro und der Übergabe der legendären Rückennummer neun nicht das Gefühl geben, den Klub abzulehnen. Für die Reds bestritt Carroll 58 Partien und erzielte elf Tore.
Carroll berichtet auch über Alkoholprobleme
Zugleich beschrieb der 37-Jährige in dem Buch, wie sich sein Leben nach dem ersten großen Gehaltssprung veränderte. Vor seinem Wochenlohn von 2500 Pfund sei er nach eigenen Worten „ziemlich vernünftig“ gewesen, danach habe er zunehmend Zeit in Bars, Stripclubs und Casinos verbracht. „Wenn alle ein Tablett mit Shots wollten, kaufte ich ein Tablett mit Shots“, teilte der Ex-Profi mit.
Der frühere englische Nationalspieler, der bei Dagenham & Redbridge als Spieler, Anteilseigner und Co-Trainer tätig ist, zieht dabei einen Vergleich mit Harry Kane. Ein diszipliniertes Leben ohne Alkohol, mit richtiger Ernährung, Training und Regeneration könne eine Karriere entscheidend prägen, räumte Carroll ein.
Er selbst habe dagegen ein möglichst normales Leben mit Freunden, Festivals und Ausgehen führen wollen – und bereue nicht, mehr Spaß gehabt zu haben als der durchschnittliche Profi. In seiner Biographie berichtet er außerdem, er sei Opfer eines sexuellen Übergriffes geworden.
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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.